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REVIEW: „The Nice Guys“ (Blu-ray Disc)

The Nice Guys Blu-ray Disc

Original: The Nice Guys

Anbieter: Concorde Home Entertainment

Laufzeit: ca. 116 min.

Bildformat: 2,35:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 13.10.2016

Film

1977: Der Privatdetektiv Holland March (Ryan Gosling) und der Auftragsschläger Jackson Healy (Russell Crowe) sind beide auf der Spur der vermissten Amelia, einer Tochter der Bezirksrichterin von Los Angeles. Der Mord an dem Porno-Star Misty Mountains scheint zunächst einmal nichts mit der Sache zu tun zu haben. Doch schon bald kommt das ungleiche Team auf die Spur einer Multi-Milliarden-Dollar-Verschwörung, die beide in das Visier von Profikillern bringt …

Wie bereits bei Shane Blacks „Kiss Kiss, Bang Bang“ dienten auch für „The Nice Guys“ die Erlebnisse eines echten Privatdetektivs als Basis für diese von Joel Silver produzierte Krimi-Komödie. Der Film gefällt durch seinen Mix aus harten Action-Szenen und einem trocken-makaberen Humor. Ganz so lässig wie in einem Quentin Tarantino-Film kommt das Ganze zwar nicht herüber und die etwas langatmige Inszenierung lässt lange Zeit etwas Spannung und Dramatik vermissen, die sich erst so richtig zum Showdown aufbaut. Russell Crowe und Ryan Goslang bilden aber ein grandioses Team und auch in kleineren Nebenrollen zeigt der Film wunderbare Figuren, die dafür sorgen, dass „The Nice Guys“ auf jeden Fall einen Blick verdient hat.

 

Bild 78 %

„The Nice Guys“ wurde mit digitalen Arri Alexa & RED Epic Dragon-Kameras gedreht. Das Master zeigt sich selbst in den vielen dunklen Szenen nahezu rauschfrei. Die Optik wurde auf einen bunten und etwas finsteren 70er Jahre-Look getrimmt. Selbst die wenigen Tageslichtaufnahmen wirken recht dunkel und kontrastarm. Immerhin reicht der Kontrast in den dunklen Szenen noch aus, um die wesentlichen Details zu erkennen. Die Farben wurden im Teal/Orange-Stil gefiltert, was die ganze 70er Jahre-Optik als Fake entlarvt. Aber immerhin bietet die Blu-ray Disc ungeachtet aller sonstigen Verschlimmbesserungen trotzdem eine noch brauchbare Bildschärfe und dank des sauberen Masters werden auch Details ziemlich gut erkennbar dargestellt.

 

Ton 84 %

Der Mehrkanalmix ist bis auf etwas atmosphärische Musik überwiegend recht unauffällig abgemischt worden und fällt nur an einzelnen Stellen durch richtig effektvollen Raumklang auf. Aber immerhin überzeugen mehrere Schießereien in der zweiten Hälfte des Films durch sehr impulsive Split Surround-Effekte und glasklaren Klang.

 

Special Features

  • Featurettes
  • Interviews
  • Trailer


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