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REVIEW: „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“ (Blu-ray Disc)

Terminator 3 Blu-ray Disc

Original: Terminator 3 – Rise of the Machines

Anbieter: Sony Pictures Entertainment

Laufzeit: ca. 104 min.

Bildformat: 2,35:1

Audiokanäle

  • Dolby TrueHD 5.1 Deutsch, Englisch

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 04.06.2009

Film

Zehn Jahre sind vergangen, seit der „Judgement Day“ abgewendet und die Machtübernahme der Maschinen verhindert wurde. John Connor (Nick Stahl) führt inzwischen ein Leben unter dem Radar, um keine Spur zu hinterlassen, die es „Skynet“ ermöglichen könnte, ihn aufzuspüren. Mit wenig Erfolg: Die T-X-Terminatrix (Kristinna Loken) erscheint aus der Zukunft, um Connor zu beseitigen. Connors Retter in der Not ist erneut der T-800-Terminator (Arnold Schwarzenegger). Doch die noch viel stärkere T-X ist nicht nur nahezu unzerstörbar sondern auch in der Lage, Computer und Maschinen umzuprogrammieren, um diese als Waffe einzusetzen …

„Terminator 3“ ist der erste „Terminator“-Film ohne James Cameron hinter der Kamera. Trotzdem wirkt Jonathan Mostows Nachfolger aus dem Jahr 2003 so, als ob insbesondere „Terminator 2“ wie eine Schablone als Vorlage für „Terminator 3“ gedient hätte. Beim Drehbuch setzte man auf Altbewährtes, wenn man einmal von der stillen Entsorgung der Sarah Connor absieht: Arnie darf gegen seine übermächtige Gegenspielerin antreten und nach einigen längeren Verfolgungsjagden und Gemetzeln auch besiegen, während John Connor sich wieder einmal seinem Schicksal als zukünftiger Retter der Welt einen Schritt weiter nähert. Wer die vorherigen Filme kennt, wird von „Terminator 3“ nicht überrascht werden. Natürlich darf auch eine Szene mit Schwarzenegger nicht fehlen, in der sich dieser Kleidung und einen fahrbaren Untersatz beschafft.

Während „Terminator“ vor allem durch die düstere Atmosphäre und das harte Auftreten von Schwarzenegger brillierte und „Terminator 2“ mit mehr Action und Schwarzenegger als gutem Terminator das Szenario umdrehte, gibt es in „Terminator 3“ bis auf das überraschende Ende nur wenige neue Ideen, die überzeugend umgesetzt werden.

Vor allem wirkt der Film weitaus weniger ernsthaft und teilweise unfreiwillig albern. An den etwas lockereren Humor von Schwarzenegger kann man sich noch durchaus gewöhnen aber der T-X wirkt mit perfekten Kurven deutlich weniger bedrohlich als die früheren Terminator-Generationen. Und aus dem rebellischen Computer-Kid John Connor in „Terminator 2“ ist ein Bubi geworden, der sein Motorrad nicht unter Kontrolle halten kann und sich mit einer Paintball-Waffe verteidigt.

„Terminator 3“ ist durchaus ein mehr als ansehbares Action-Spektakel, doch es fehlen leider auch die atmosphärischen Momente, mit denen James Cameron in seinen Terminator-Filmen das ganze Weltuntergangs-Szenario glaubwürdig vermitteln konnte.

 

 

Bild 80 %

Das Master von „Terminator 3“ ist bis auf eine leichte Körnigkeit sehr sauber. Insgesamt fällt das Bild selbst bei Tageslichtaufnahmen etwas dunkel aus und zeigt in dunklen Bildbereichen etwas zu viel Schatten. Der „Sonnenuntergangs“-Look mindert etwas den ansonsten recht natürlich wirkenden Bildkontrast. Der Film zeigt sehr intensive warme Farben. Im Vergleich zum Vorgänger präsentiert „Terminator 3“ auf Blu-ray Disc sichtbar mehr Schärfe, bietet aber nur eine gerade gute HDTV-Qualität. Denn die Detailschärfe ist nicht übermäßig stark ausgeprägt und stellenweise sieht man auch leichte Weichzeichner-Effekte. Die Kompression arbeitet sauber und zeigt keine Unregelmäßigkeiten.

 

 

 

Ton 100 %

Auch mit ein paar Jahren auf dem Buckel bietet der Mehrkanalmix von „Terminator 3“ immer noch hervorragendes Show-Material. „Terminator 3“ ist Action pur und weist im Grunde genommen nur wenige Momente auf, in denen es wirklich ruhig zugeht. Entsprechend werden auch die Surroundkanäle ziemlich durchgängig gefordert. Actiontypisch bestehen die direktionalen Surround-Effekte zum Großteil aus Explosionen und Gefechtslärm. Ansonsten wird die räumliche Wiedergabe vornehmlich durch den Music Score dominiert. Andere atmosphärische Elemente kommen etwas zu kurz. Selbst in einfachen Szenen bietet der Film aber eine exzellente räumliche Abmischung mit vielen prägnanten Surround-Effekten und lebendigem Basseinsatz. Auch im Hochtonbereich klingt die Abmischung sehr brillant.

 

Special Features

  • Terminatorvision (PIP)
  • Audiokommentar mit Regisseur Jonathan Mostow, Arnold Schwarzenegger, Nick Stahl, Claire Danes und Kristanna Loken
  • Audiokommentar mit Regisseur Jonathan Mostow
  • Dokumentation
  • Storyboards
  • Dressed To Kill -Die Kostüme im Film
  • T3 Action – Spielzeug
  • Entfallene Szene: „Sgt. Candy“
  • Gags & Outtakes
  • Making Of „Video Game“
  • Trailer 


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