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REVIEW: „Mission: Impossible – Rogue Nation“ (Blu-ray Disc)

Mission Impossible Rogue Nation Blu-ray DiscOriginal: Mission: Impossible – Rogue Nation

Anbieter: Paramount Home Entertainment

Laufzeit: ca. 132 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • Dolby Digital 5.1 (Deutsch u.a.)
  • Dolby TrueHD/Dolby Atmos (Englisch)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 17.12.2015

Film

Gerade als die CIA die „Impossible Mission Force“ (IMF) unter eigene Kontrolle bringen möchte, steht Ethan Hunt (Tom Cruise) vor der größten Bedrohung seiner verdeckten Agenten-Karriere. Die mysteriöse Organisation „Syndikat“ hat die IMF-Agenten enttarnt und will mit gezielten Gewalt-Aktionen die politische Stabilität der Welt gefährden. Ethan Hunt muss ohne Unterstützung von oben um sein Leben kämpfen und erhält unerwartete Hilfe der zum Syndikat gehörenden geheimnisvollen Killerin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson). Diese scheint aber ein doppeltes Spiel zu spielen und ob Hunt Ilsa wirklich trauen kann, muss sich erst noch zeigen …

Nachdem der vierte Teil der „Mission: Impossible“-Reihe trotz solider Action den Eindruck erweckte, als ob so langsam die Ideen ausgehen würden, meldet sich die „Impossible Mission Force“ drei Jahre später wieder mit einem rasanten und abwechslungsreichen Einsatz zurück, der vor allem auf harte Action mit Körpereinsatz und viele verrückte Ideen setzt. Man sieht Tom Cruise zwar an, dass dieser mittlerweile über 50 Jahre alt ist. Dennoch liefert er in „Mission: Impossible – Rogue Nation“ wieder viele harte Stunts höchstpersönlich ab, die nicht nur sehr gefährlich aussehen, sondern von den Kameras auch spektakulär eingefangen wurden. Neben einem Einsatz an der Außenhülle eines startenden Militärtransporters bietet der Film auch einige rasante Verfolgungsjagden mit dem Auto oder Motorrad sowie eine spektakuläre Szene unter Wasser.

„Mission: Impossible – Rogue Nation“ ist aber keineswegs ein Film, in dem sich alles nur um Tom Cruise dreht. Denn das gesamte IMF-Team bekommt ebenfalls immer wieder Gelegenheit, seine besonderen Fähigkeiten zu beweisen. Das gilt vor allem für Benji Dunn (Simon Pegg), der fast schon eine zweite Hauptrolle übernimmt.

Natürlich ist auch wieder viel High Tech mit dabei und viele der gezeigten Spielzeuge sind bei genauerer Betrachtung ziemlicher Mumpitz. Das überspielt der Film aber mit Tempo und auch immer wieder viel Witz. Auch inhaltlich bietet „Mission: Impossible – Rogue Nation“ eine Menge Abwechslung und versetzt die Handlung gleich an mehrere Schauplätze wie Wien, London und Casablanca.

Nachdem „Mission: Impossible“ lange Zeit immer etwas im Schatten des großen „James Bond“ stand, zeigt „Mission: Impossible – Rogue Nation“, wie man auch ohne Lizenz zum Töten einen richtig großen und hochmodernen Agenten-Film inszenieren kann. Ein besonderer Kniff gelang den Produzenten dabei nicht zuletzt durch die Neubesetzung von Jeremy Renner als IMF-Agenten, der bereits 2012 in „Das Bourne Vermächtnis“ eine gute Figur machte.

 

Bild 81 %

„Mission: Impossible – Rogue Nation“ wurde überwiegend mit klassischen Filmkameras gedreht. Lediglich für einige wenige Szenen wie z.B. die Unterwasseraufnahmen kam die neue Arri Alexa 65-Digitalkamera zum Einsatz. Der Film erscheint gerade in dunklen Bildbereichen etwas grieselig und bietet zumindest auf großen Bilddiagonalen von über 65 Zoll nur selten eine wirklich optimale Schärfe. Nur in Nahaufnahmen wirkt das Bild wirklich richtig detailscharf. Auf kleineren Fernsehern fallen die Defizite hingegen kaum auf. Dort ist die Qualität durchaus in Ordnung.

Der Kontrast wurde im Rahmen der Postproduction stark überdreht und neigt zu Überstrahlungen heller Bildbereiche und harten Schatten in dunklen Bereichen. Selbst Tageslichtaufnahmen erscheinen immer eine Spur zu dunkel. Hinzu kommt die hollywood-typische Teal/Orange-Farbfilterung, die den harten Bildeindruck noch verstärkt und auch das Rauschen in einigen Momenten nochmals deutlicher betont. Wirklich natürliche Farben bekommt man in „Mission: Impossible – Rogue Nation“ nicht zu sehen und aufgrund der vielen Verfremdungen wirkt das Bild auch insgesamt nicht sehr plastisch.

 

Ton (Englisch) 87 %

Den englische Dolby Atmos-Mix bietet einen wuchtigen Sound mit weiträumigem Klangfeld und deftigen Bässen, die einige Action-Momente regelrecht spürbar machen. Selbst in ruhigen Momenten sorgt der Music Score meist im Hintergrund für einen atmosphärischen Sound. Nur im Hochtonbereich fehlt es etwas im Detail. „Mission: Impossible – Rogue Nation“ bietet ordentliche Effekte, die bereits die normalen Surround-Lautsprecher gut auslasten, so dass die zusätzlichen Dolby Atmos-Effekte meist nur in einzelnen Szenen besonders deutlich auffallen. Besonders im Zusammenhang mit fliegenden Objekten kommen die Atmos-Höhenkanäle zum Einsatz aber insbesondere die Unterwasserszene ab der 65. Minute bietet einen gelungenen 360 Grad-Sound.

 

Ton (Deutsch) 84 %

Die deutsche Synchron-Fassung muss ohne Dolby Atmos auskommen. Sie bietet trotzdem auch eine recht gute Effektwiedergabe. Die Dynamik kann hingegen nicht überzeugen. In den Momenten, wo der englische Atmos-Mix brachial zur Sache geht, hört man in der deutschen Synchronfassung oft nur ein leises Lüftchen. Das ist aber nicht nur ein Problem der deutschen Synchronisationen. Auch die anderen Synchronfassungen können klanglich nicht mit dem englischen Dolby Atmos-Mix mithalten.

 

Special Features

  • Audiokommentare von Tom Cruise und Regisseur Christopher McQuarrie
  • Der Zünder ist scharf
  • Cruise Control
  • Helden …
  • Reiseflughöhe
  • Mission: Versenken
  • Das Auto
  • Die Mission geht weiter


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