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REVIEW: "M:I-3 - Mission: Impossible 3" (Ultra HD Blu-ray)

Anbieter: Paramount Home Entertainment

Laufzeit: ca. 125 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • Dolby Digital 5.1 (Deutsch u.a.)
  • Dolby TrueHD 5.1 (Englisch)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 19.07.2018

 

Bild 77 %

"Mission: Impossible 3" wurde beinahe komplett mit klassischen Filmkameras gedreht. Lediglich für wenige Szenen kamen die 2003 vorgestellten Sony CineAlta Digitalkameras vom Typ HDC-F950 zum Einsatz, die allerdings nur Full HD-Auflösung bieten. Für die Postproduction wurde ein 2k Digital Intermediate verwendet.

Das Master zeigt nahezu konstant eine recht weiche Körnigkeit und stellenweise auch Farbrauschen. Ansonsten ist das Bild aber recht sauber und zeigt kaum Kratzer oder sonstige typische Störungen des analogen Films. Der leicht überhöhte Kontrast mit überstrahlenden hellen Flächen wurde bei der Ultra HD Blu-ray etwas reduziert. Mit viel tiefem Schwarz ergibt sich trotzdem ein recht plastischer Bildeindruck, der lediglich durch die geringe Feinzeichnung dunkler Bildbereiche etwas gestört wird. Das HDR-Grading fällt sehr dezent aus und sorgt nur in einzelnen Szenen für einen Zugewinn an Bilddynamik.

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Die etwas kühle Farbwiedergabe wirkt meist sehr natürlich und lässt einen für heutige Verhältnisse nur leichten Filtereinsatz erkennen. Trotzdem gibt es immer wieder einzelne Szenen, in denen gezielt mit der Farbsättigung oder einer leichten Tönung Akzente gesetzt werden. Obwohl nur im leichten Maße der Rec.2020-Farbraum wirklich deutlich erkennbar wird, bietet "Mission: Impossible 3" viele Momente mit leuchtenden Neon-Farben in verschiedenen Tönen.

Die Bildschärfe ist weit von nativem 4k-Niveau entfernt und die etwas ruckeligen Kamerabewegungen tragen mit dazu bei, dass viele Szenen sogar mehr nach 720p als 2k aussehen. Richtig detailscharf ist das Bild meist nur in ruhigen Nahaufnahmen.

 

Ton 85 %

Der dritte Teil der "Mission: Impossible"-Serie bietet einen lebendigen Music Score, der die Handlung stimmungsvoll begleitet und einen sehr weiträumigen Sound bietet. Die 5.1-Abmischung ist sehr weiträumig und bietet selbst bei einfachen Umgebungsgeräuschen bereits eine sehr gute Atmosphäre. Ruhige Momente sind recht selten. Die Lautsprecher sind meist komplett in Aktion und produzieren eine authentische Surround-Kulisse mit vielen gelungenen Effekten. Trotzdem lässt der Film erkennen, wie sich der Heimkino-Sound in den letzten Jahren noch weiterentwickelt hat. Mal davon abgesehen, dass es kein Dolby Atmos-Remastering gibt, klingt die Dynamik für heutige Verhältnisse etwas reduziert und neben der Feindynamik fehlt gerade im Bassbereich in den dramatischen Szenen etwas Druck. Das macht sich bei der deutschen Dolby Digital 5.1-Tonspur noch etwas mehr bemerkbar als beim englischen Originalton, der immerhin im Dolby TrueHD 5.1-Format präsentiert wird.

 

Special Features

  • Audiokommentar von Tom Cruise und Regisseur J.J. Abrams
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