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REVIEW: „Knock Knock“ (Blu-ray Disc)

Knock Knock Blu-ray Disc

Original: Knock Knock

Anbieter: Universum Film

Laufzeit: ca. 100 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Deutsch
  • DTS HD MA 5.1 Englisch

Untertitel: Deutsch

VÖ-Termin: 29.04.2016

Film

Der Architekt Evan (Keanu Reeves) verbbringt über das Wochenende einige ruhige Stunden zu Hause, während seine Frau Karen (Ignacia Allamand) und die Kinder im Strandurlaub sind. Als er nachts den beiden Jung-Schönheiten Genesis (Lorenza Izzo) und Bel (Ana De Armas) Zuflucht vor einem Unwetter gewährt, beginnt ein ebenso verführerisches wie tödliches Katz-und-Maus-Spiel. Doch die beiden attraktiven Besucherinnen sind keineswegs an einem nächtlichen Liebesabenteuer mit ihm interessiert, wie sich Evan das vorstellt, sondern haben viel finstere Pläne für die gemeinsame Nacht unter einem Dach …

Eli Roth erweitert sein Repertoire etwas durchgeknallter Gewaltfilme um einen Psycho-Thriller, in dem Keanu Reeves das Opfer von zwei ordinären Teenie-Bratzen wird, die sich im Verlauf des Films immer mehr als extrem psychisch gestört und unberechenbar gewalttätig herausstellen. Das Ganze ist allerdings nur selten spannend sondern wirkt über weite Strecken ziemlich dämlich und von der Coolness, die Keanu Reeves sonst in seinen Filmen ausstrahlt, ist hier nichts zu spüren. Gerade weil die beiden ungewünschten Hausgäste so durchgeknallt sind, erscheint es um so erstaunlicher, wieso Evan sich noch dusseliger anstellen muss, um sich austricksen zu lassen. Und wer zumindest zum Ende noch einen cleveren Twist erwartet, wird von „Knock Knock“ ebenfalls enttäuscht. Im Bonus-Material findet man übrigens noch ein alternatives Ende, welches zumindest etwas origineller als das Ende der Kinofassung wirkt.

 

Bild 83 %

„Knock Knock“ wurde mit Canon-Digitalkameras in 4k-Auflösung gedreht. Das Master ist meist sehr sauber, zeigt aber auch vereinzelt leichtes digitales Rauschen. Der Kontrast erscheint sehr plastisch. Nur in dunklen Bildbereichen sieht man ab und zu etwas zu harte Schatten. Die Farben wurden nur recht dezent eingetönt und wirken ziemlich kräftig und dabei noch recht natürlich. Die Bildschärfe ist überwiegend auf gutem bis sehr gutem Niveau. Richtig scharf sind vor allem die Nahaufnahmen während Konturen aus weiterer Distanz etwas unsauber erscheinen. Auch die Kompression wirkt leicht unruhig. Das könnte allerdings auch bereits auf die interne Kamera-Kompression zurückzuführen sein.

 

Ton 83 %

Der Mehrkanalmix bietet nur wenige spektakuläre Momente mit etwas intensiverem Soundeinsatz. In der zweiten Hälfte wird aber zumindest der Music Score etwas aktiver und sorgt auch für einen räumlicheren Klang, der die Surround-Kanäle stellenweise recht deutlich mit einbindet.

 

Special Features

  • Audiokommentar von Eli Roth Nicolás López, Lorenza Izzo and Colleen Camp,
  • Entfallene Szenen
  • Making of


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