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REVIEW: „Insidious: Chapter 3“ (Blu-ray Disc)

Insidious - Chapter 3 Blu-ray Disc

Original: „Insidious: Chapter 3“

Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment

Laufzeit: ca. 97 min.

Bildformat: 2,35:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 5.1 Englisch, Deutsch

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 12.11.2015

Film

„Insidious: Chapter 3“ ist ein Prequel der beiden vorherigen „Insidious“-Filme. Mehrere Jahre vor den Ereignissen des ersten Teils versucht die Parapsychologin Elise Rainier (Lin Shaye), Kontakt mit dem Geist von Quinn Brenners (Stefanie Scott) Mutter Lilith aufzunehmen, die ein Jahr vorher gestorben ist. Doch sie kommt dabei einem ganz anderen Geist auf die Spur, der Quinn in große Gefahr bringt …

„Insidous – Chapter 3“ ist ein klassischer Schocker-Film, der vor allem auf Überraschungseffekte setzt. Die Story ist eigentlich ziemlich belanglos und auch der Handlungsverlauf bietet zunächst recht wenig Spannung. Durch die gut arrangierten Shock-Effekte aus dem Nichts gelingt es dem Film aber doch immer wieder, mit den Nerven der Zuschauer zu spielen und zum Ende hin bietet die Geschichte noch mehr Abwechslung, die dem Geisterspiel auch etwas mehr Dramatik und düstere Atmosphäre verleiht. Und für einen mit so minimalem Aufwand produzierten Film bietet „Insidious – Chapter 3“ zumindest mehr Unterhaltung als so mancher „Found Footage“-Pseudo-Horror-Film.

 

Bild 86 %

„Insidious – Chapter 3“ wurde mit digitalen Sony CineAlta PMW-F55-Kameras in 4k-Auflösung gedreht und zeigt ein sehr plastisches und detailscharfes Bild ohne Rauschen. In der Postproduction wurde das Bild behutsam nachbearbeitet. Zwar ist auch hier eine leichte Teal/Orange-Filterung zu erkenen. Trotzdem wirken die satten Farben noch recht natürlich. Der Kontrast wirkt sehr plastisch. Nur in dunklen Bildbereichen vermisst man etwas Feinzeichnung – und da der Film überwiegend in geschlossenen Räumen spielt, ist das tiefe Schwarz in den meisten Szenen sehr dominant. Ähnlich wie beim Sound dient der dunkle Hintergrund auch immer dazu, die plötzlich auftauchenden Geister möglichst eindrucksvoll erscheinen zu lassen.Die Bildschärfe bewegt sich durchgängig auf sehr hohem Niveau.

 

Ton 84 %

Der Film bietet einen sehr spartanischen Sound-Mix, der vor allem mit Schockelementen spielt. Meist hört man bis auf die Dialoge fast gar nichts. Selbst Musik wird kaum zum Hintergrunduntermalung eingesetzt und auch in Aussenaufnahmen hört man nur selten Umgebungsgeräusche. Dadurch erwartet man von dem Film eigentlich gar nichts. Und meist genau dann, wenn man am wenigsten damit rechnet, kracht es dann plötzlich fast wie aus dem Nichts von allen Seiten. Dieses Spiel beherrscht „Insidous – Chapter 3“ wirklich sehr gut und im weiteren Verlauf des Films entwickelt sich das ständige auf und ab zunehmend zur Perfektion, vor allem weil die Soundeffekte klanglich wirklich sehr brillant abgemischt wurden und regelrecht durch Mark und Bein gehen.

 

Special Features

  • Dokumentationen
  • Entfallene Szenen
  • Trailer


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