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REVIEW: „Findet Dorie“ (Blu-ray 3D)

Findet Dorie Blu-ray 3D

Original: Finding Dory

Anbieter: Walt Disney Home Entertainment

Laufzeit: 97 min.

Bildformat: 1,78:1

Audiokanäle

  • DTS HD MA 7.1 Englisch
  • DTS HD HR 5.1 Englisch
  • Dolby Digital Plus 5,1 EX Deutsch

Untertitel: Englisch, Deutsch u.a.

VÖ-Termin: 16.02.2017

Film

Der kleine Paletten-Doktorfisch Dorie wächst fern von ihren Eltern heran und lebt zusammen mit Nemo und Marlin in einem Korallenriff. Aufgrund einer Gedächtnisschwäche kann sich Dorie kaum noch an ihre Eltern erinnern. Als ein Ausflug zumindest einige Erinnerungen zurückbringt, machen sich Dorie und Nemo auf zum „Juwel von Morro Bay“, um die Eltern von Dorie doch noch wiederzufinden …

Während „Findet Nemo“ in erster Linie ein amüsanter Unterhaltungsfilm war, bietet „Findet Dorie“ thematisch weitaus mehr Abwechslung. Der Film wechselt ständig zwischen hochwitzig auf tieftraurig und langsamen Drama-Szenen zu rasanter Action. Das Drehbuch ist voller Wendungen und ziemlich abgedrehter Ideen, die ständig dafür sorgen, dass bis ganz zum Schluss immer wieder etwas Neues passiert und das Finale bis zur letzten Minute spannend bleibt. Auch die genauen Umstände, die Dorie von ihren Eltern trennten, werden erst im Verlauf des Films richtig klar. „Bis nach dem Abspann“-Zuschauer bekommen übrigens auch bei „Findet Dorie“ eine Post Credit-Szene zu sehen.

 

Bild 88 %

“Findet Dorie” bietet wie bereits „Findet Nemo“ ein farbenprächtiges Bild der Unterwasserwelt. Die HD-Optik ist dabei aber nicht immer optimal, da das Meereswasser oft als Effekt genutzt wird und durch das eingetrübte Bild die Schärfe auf unterem HD-Niveau bleibt. Die Szenen an Land zeigen hingegen deutlich mehr Details. Auch hier sieht man aber oft einzelne Elemente, die sehr scharf abgebildet werden und etwas verschwommene Hintergründe. Nichtsdestotrotz wirkt das Bild bei den Landszenen oft bereits in 2D sehr plastisch mit einem oft fotorealistischen Eindruck.

 

3D 87 %

“Findet Dorie” zeigt in der Unterwasserwelt oft viel Tiefe aber die besten Szenen bietet die 3D-Optik in den Szenen an Land, deren Bilder noch mehr Weite vermitteln. Obwohl sich dafür eine Menge Gelegenheiten bieten, kommen keine Popout-Effekte zum Einsatz. Leider sind längere Szenen in 3D auch recht dunkel, so dass nicht der gesamte Film die 3D-Optik wirklich optimal zur Geltung bringt.

 

Ton 84 %

Der Surround-Mix von „Findet Dorie“ setzt vor allem auf viel Musik. Während Effekte nur vereinzelt zum Einsatz kommen, wird die Musik sehr weiträumig von allen Seiten präsentiert und sorgt so für einen soliden aber auch nicht übermäßig spektakulären Soundtrack, dem auch klanglich etwas der Biss fehlt.

 

Special Features

• Pixar-Kurzfilm „Piper“
• Audiokommentar mit den Filmemachern
• Fisch-Interviews
• Ein Oktopus macht Ärger
• Dories Gedächtnislücken
• Im Monterey Bay Aquarium


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