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REVIEW: „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ (Blu-ray Disc)

Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe Blu-ray Disc

Original: Fifty Shades Darker

Anbieter: Universal Pictures Video

Laufzeit: 118 / 131 min (unmaskierte Fassung)

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS:X (Englisch)
  • DTS:X (Deutsch)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 08.06.2017

Film

Anastasia Steele versucht Christian Grey zu vergessen und arbeitet inzwischen als Lektorin in Seattle. Nach einem Treffen mit Christian beginnt die Beziehung erneut. Doch diesmal stellt Ana genaue Regeln auf, an die sich Christian halten soll und hofft, ihn so zu einem anderen Menschen machen zu können. Doch als sie die Bekanntschaft mit früheren Liebhaberinnen von Christian macht, erkennt sie, dass sie nicht die erste ist, die versucht hat, Christian zu verändern …

„Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ ist die Hochglanz-Variante eines Softsex-Pornos, dabei aber so erotisch wie die Ziehung der Lottozahlen. Hatte der erste Teil wenigstens noch etwas Spannung, weil alles neu war und sich die Beziehung erst langsam entwickelte, ist die Fortsetzung gähnend langweilig inszeniert und die Story auf dem Niveau eines Groschenromans. Und der einzige Moment, in dem sich etwas Dramatik entwickelt, erweist sich dann auch noch als Cliffhanger, um die Fangemeinde schon einmal für den dritten Teil anzufixen, der bereits für 2018 geplant ist.

 

Bild 83 %

„Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ wurde mit digitalen Arri Alexa-Kameras gedreht. Die Blu-ray Disc bietet einen sehr klassischen Film-Look. Im Rahmen der Postproduktion wurde nur dezentes Grading eingesetzt, so dass das Bild sehr natürlich wirkt. Das Master ist nicht ganz frei von Rauschen. Gerade in dunklen Flächen sieht man es oft leicht Grieseln. Der Kontrast wirkt sehr plastisch, ist aber nicht ganz optimal. In hellen Bildbereichen sieht man stellenweise Überstrahlungen und selbst Tageslichtaufnahmen  zeigen recht harte Schatten. Das scheint auch Absicht zu sein, weil sich dadurch recht einfach in den Sex-Szenen Bildbereiche kaschieren lassen. Die Farbdarstellung ist bis auf dezente Eintönungen sehr neutral und die kräftigen Farben erscheinen sehr leuchtend.

Die Bildschärfe ist gut bis sehr gut. Zwar ist die Bildschärfe nicht immer perfekt und stellenweise sind auch Unschärfen in einzelnen Bildbereichen zu erkennen. Die vielen nahaufnahmen sind aber dennoch überwiegend recht detailreich.

Ton 83 %

Der Soundtrack von „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ ist ziemlich minimalistisch. Bis auf die dezente Musikuntermalung hört man lediglich leise Umgebungsgeräusche. Dabei entwickelt sich aber kaum räumliche Atmosphäre und der Sound klingt auch nur recht zaghaft ohne Volumen im Bassbereich. Die Hochtonwiedergabe ist hingegen recht gut. Der DTS:X-Mix macht sich hin und wieder durch kleine Soundelemente bemerkbar. Die Möglichkeiten des objektbasierten Surround-Sounds werden aber kaum ausgenutzt.

 

Special Features

  • Teaser FIFTY SHADES OF GREY – BEFREITE LUST (00:33)
  • Unveröffentlichte Szenen (01:57)
  • GEFÄHRLICHE LIEBE schreiben (03:14)
  • Regie bei GEFÄHRLICHE LIEBE (04:40)
  • GEFÄHRLICHE Wiedervereinigung (07:53)
  • Neue Gefahren (08:52)
  • Der Maskenball (06:33)
  • Auf Tuchfühlung mit GEFÄHRLICHE LIEBE (07:12)


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