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REVIEW: „Fast & Furious 8“ (Blu-ray Disc)

Fast & Furious 8 Blu-ray

Original: The Fate Of The Furious

Anbieter: Universal Pictures Video

Laufzeit: ca. 136 min.

Bildformat: 2,40:1

Audiokanäle

  • DTS:X (Englisch, Deutsch)

Untertitel: Deutsch, Englisch u.a.

VÖ-Termin: 24.08.2017

Film

Eigentlich haben sich die Mitglieder der Crew schon auf ein fast normales Leben eingestellt. Doch als Dom (Vin Diesel) von Cipher (Charlize Theron) eine Falle gestellt und er dazu gezwungen wird, sein Team zu verraten, steht die Crew bald vor einer erneuten Herausforderung, um die Welt vor einer terroristischen Bedrohung von globalem Ausmaß zu retten …

Von Film zu Film haben sich die einzelnen Teile der „Fast & Furious“-Reihe immer mehr vom ursprünglichen Racing-Konzept ertfernt. Während beim siebten Teil noch der Kunstgriff gelangt, alles so durchgeknallt und rasant zu inszenieren, dass der Zuschauer von einem Overkill zum nächsten gejagt wurde, ohne Zeit zu bekommen, darüber nachzudenken, was für ein Schwachsinn sich eigentlich auf der Leinwand abspielt, wird beim achten Teil gerade in der ersten Hälfte das Tempo herausgenommen und vermeintlicher Tiefgang vorgetäuscht. Das Drehbuch fügt die einzelnen Szenen recht holprig aneinander und rückt auch Dom (Vin Diesel) zu sehr in den Mittelpunkt, der mit dem Charisma eines Ölfilters vor der Kamera agiert. Eigentlich ist „Fast & Furious 8“ mehr ein Agenten-Film im Stil der „xXx“-Reihe mit Vin Diesel und die merkwürdigen Versuche, auf Teufel kommt raus irgendwie explosive Szenen mit vielen Autos in die Handlung zu integrieren, sorgen gerade am Schluss wieder für eine Menge absurd-überdrehter Action-Szenen. Nüchtern ist dieser Quatsch kaum auszuhalten und zum wiederholten Anschauen bieten einige der früheren Filme deutlich bessere Unterhaltung.

 

Bild 84 %

„Fast & Furious 8“  wurde mit verschiedenen digitalen Kameras und zum Teil sogar in 6k-Auflösung gedreht. Die Auflösung vieler digitaler Effekte liegt aber deutlich darunter und bereits fürs Kino wurde auch nur ein 2k Digital Intermediate produziert. Der Film zeigt einen recht harten Kontrast, der in hellen Szenen schon recht plastisch wirkt, in dunklen Szenen aber oft zuviele Schatten produziert. Die Farben bieten trotz mittelstarkem Filtereinsatz eine recht gute Bandbreite, wirken aber auch etwas ausgewaschen und schmutzig. Die Bildschärfe ist auf gutem bis sehr gutem Niveau. Sieht man einmal von den teils weichgezeichneten digitalen Effekten ab, so bieten die Realaufnahmen überwiegend eine gute Detailschärfe.

Ton 84 %

Universal spendiert „Fast & Furious 8“ einen objektbasierten DTS:X-Mix, der sowohl in Deutsch als auch Englisch präsentiert wird. Der Surround-Mix ist über weite Strecken recht ruhig und dreht meist nur in den Action-Szenen laut auf. Diese bieten eine Menge Zunder von allen Seiten. Während der Subwoofer immer wieder gut in Aktion tritt, klingt die Hochtonwiedergabe etwas muffig und sorgt dadurch dafür, dass feine klangliche Nuancen etwas gedämpft werden. Richtig deutliche Deckeneffekte kommen nur an wenigen Stellen zum Einsatz.

 

Special Features

Der kubanische Geist
In der Familie
Autokultur
Alles über die Stunts
Erweiterte Kampfszenen
Filmkommentar mit Regisseur F. Gary Gray


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