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ZDF rechtfertigt zaghafte HDTV-Sender-Strategie

ZDF-Intendant Markus Schächter hat sich auf dem 17. Symposium der Deutschen TV-Plattform in Berlin zur langsamen HDTV-Entwicklung in Deutschland geäußert. Zur in den letzten Jahren häufig kritisierten Zurückhaltung der öffentlich-rechtlichen Sender auf dem Weg zu HDTV sagte der ZDF-Intendant: „Diese wurde durch die realen Entwicklungen am Markt inzwischen bestätigt. Doch die Digitalisierung der kompletten Produktions- und Übertragungskette bis hin zu den Endgeräten sorge in naher Zukunft dafür, dass die Voraussetzungen für eine Einführung von HDTV deutlich besser sind als in früheren Jahren“. Schächter betonte, dass das ZDF schon jetzt einen beachtlichen Programmstock in „echtem“ HDTV schaffe, der den Einstieg in den Regelbetrieb ab 2010 erleichtern werde.

Das ZDF startet ebenso wie die ARD im Februar 2010 mit der Übertragung der Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver in den HDTV-Regelbetrieb. Zuvor wird mit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im August 2009 in Berlin die Vorbereitungsphase eingeläutet – als Host Broadcaster wird das ZDF dann weltweit ein HD-Signal anbieten.

Die kommende Olympiade in Peking und die Fußball-EM 2008 werden zwar bereits in vielen anderen europäischen Ländern in HDTV übertragen, aber noch nicht bei ARD und ZDF in HDTV zu sehen sein.

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