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ZDF & BR starten HbbTV via DVB-T

Das ZDF und der Bayerische Rundfunk starten anlässlich der Münchener Medientage mit der Ausstrahlung ihrer HbbTV-Dienste via DVB-T. Damit stehen künftig sogenannte "Red-Button"-Anwendungen, die es dem Fernsehzuschauer erlauben per Knopfdruck auf der Fernbedienung (mit der roten Farbtaste) zwischen den TV-Sendern und Internetangeboten nahtlos umzuschalten, nicht nur im digitalen Satellitenfernsehen (DVB-S), sondern auch im digitalen Antennenfernsehen (DVB-T) zur Verfügung.

Die Signalisierungen für die HbbTV-Dienste werden als kleine Datenströme in den DVB-T-Signalen der öffentlich-rechtlichen Sender mit ausgestrahlt. Bundesweit für das ZDF-Hauptprogramm und bayernweit für die Programme Das Erste, Bayerisches Fernsehen, ARTE, BR-alpha, PHOENIX und EinsPlus. Zusätzlich im Sendegebiet Franken für hr-Fernsehen und MDR Thüringen sowie im Sendegebiet Südbayern für SWR Fernsehen und EinsExtra.

Um die Angebote bei HbbTV, wie beispielsweise den Zugriff auf verpasste Sendungen in den Mediatheken, elektronische Programmführer mit Vorschautrailern und verbesserte Teletextangebote für Programme über Antenne nutzen zu können, benötigen Zuschauer eine DVB-T-Set-top-Box oder einen integrierten DVB-T-Fernsehempfänger mit HbbTV-Funktion sowie einen Internetanschluss. Allerdings sind die bisherigen für HbbTV erhältlichen Geräte nur für den Satellitenempfang geeignet weswegen das via DVB-T angebotene HbbTV zunächst einmal weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit versendet wird. Erste DVB-T-Fernsehgeräte mit der HbbTV-Technik sollen nach Angaben des Instituts für Rundfunktechnik voraussichtlich bis Ende des Jahres im Markt erhältlich sein.

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