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USA: Standalone Blu-ray Disc-Player verkaufen sich trotz HD DVD-Ende schlecht

Das Ende der HD DVD hat in den USA nicht zu einem starken Anstieg der Verkäufe von Standalone Blu-ray Disc-Playern geführt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Marktforschungsunternehmens NPD Group.

In den USA seien laut den von NPD gemessenen Zahlen die Verkäufe von Standalone-Blu-ray Disc-Playern (ohne Playstation 3) zwischen Januar und Februar um 40 Prozent eingebrochen und anschließend im März nur um zwei Prozent angestiegen. Nicht erwähnt wird, dass es im Januar in der Endphase des Blu-ray Disc/HD DVD-Formatkriegs in den USA zahlreiche Promotion-Aktionen für Blu-ray Disc-Player gegeben hat und auch diese eine Ursache für die höheren Verkaufszahlen im Januar im Vergleich zum Februar sein könnten.

HD DVD-Player-Verkäufe sollen in den USA von Januar bis Februar um 13 Prozent und anschließend im März um weitere 65 Prozent eingebrochen sein.

NPD-Analyst Ross Rubin sieht in den USA aktuell ein stärkeres Wachstum bei den Verkäufen von DVD-Playern mit Upscaling-Funktion, deren Verkäufe um fünf Prozent im 1. Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen seien und aufgrund des günstigeren Preises von vielen Konsumenten einem Next Generation-Player vorgezogen würden.

Bereits vor einer Woche hatte das Marktforschungsinstitut ABI Research prophezeit, dass der Blu-ray Disc-Player-Markt noch bis 2013 durch die Playstation 3 von Sony dominiert werden dürfte, die in diesem Jahr in den USA einen Marktanteil von 85 Prozent unter den Blu-ray Disc-Abspielgeräten halten soll.

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