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USA: Spionage-Technik soll NTSC-Bilder auf HDTV-Niveau bringen

Der Independent-Film „Sounds“ soll eine der ersten Kinoproduktionen sein, bei dem die „Super-Resolution Technology“ von Topaz Labs zum Einsatz kommt. Diese nach Angaben der Entwickler bislang in erster Linie bei Spionagesatelliten eingesetzte Technik will Topaz Labs jetzt auch für die Filmindustrie vermarkten und verspricht, dass die Videobearbeitungssoftware in der Lage ist, NTSC-Video mit 720 x 480 Pixeln in HDTV-Qualität mit 1920 x 1080 Pixeln zu verwandeln.

Auf der Info-Website von „Sounds“ ist eine Demo zu sehen, die verschiedene Ausschnitte aus dem Science-Fiction-Film im A/B-Vergleich zeigt. Diese bringt vor allem Konturen besser zum Vorschein, lässt allerdings die von HDTV-Video gewohnte Detailauflösung vermissen.

Für unabhängige Filmemacher könnte „SRT“ aber durchaus eine Option sein, ihre mit Digital-Kameras in Standard-Auflösung gedrehten Produktionen optisch etwas zu verbessern und in den TV-Archiven Hollywoods schlummern unzählige TV-Serien, von denen nur noch Master in Standard Video-Auflösung vorliegen. Die Technik soll aber auch für bessere 35 mm-Filmtransfers von HDTV-Quellmaterial genutzt werden.

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