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Universals „Dark Universe“ vor dem Aus?

Der Reboot von „Die Mumie“ mit Tom Cruise sollte bei Universal den Auftakt für eine ganze Reihe neuer Remakes in den nächsten Jahren bilden. Dafür holte Universal seine klassischen Monster-Filme aus dem Leichenkeller, die in modernen Versionen das „Dark Universe“ bilden sollten und nach „Die Mumie“ war mit „Bride of Frankenstein“ unter der Regie von Bill Condon bereits der nächste Film des „Dark Universe“ für den 14.02.2019 eingeplant. Doch wie der „Hollywood Reporter“ berichtet, sieht es nach dem ausgebliebenen Erfolg von „Die Mumie“ derzeit eher finster für die Zukunft des „Dark Universe“ aus: Alex Kurtzman und Chris Morgan, die als Produzenten und Autoren zu den Architekten des Monster-Universums bestimmt wurden, haben inzwischen ihre Arbeit für das Monster-Projekt beendet. Auch die Pre-Production für „Bride of Frankenstein“ wurde zunächst auf Eis gelegt und der Kino-Starttermin im Februar 2019 gestrichen. „Die Mumie“ war zwar kein Flop an den Kinokassen, doch mit einem Einspielergebnis von rund 409 Millionen Dollar war der Film für heutige Zeiten einfach nicht erfolgreich genug, um den Grundstein für ein neues Franchise mit der Aussicht auf Milliarden-Einnahmen zu bilden, die z.B. die „Fast & Furious“ und „Ich, einfach unverbesserlich“-Filme zuletzt für Universal eingefahren haben.

Ganz aufgegeben haben soll Universal das große „Dark Universe“-Projekt aber noch nicht: Es stehen jetzt die Optionen zur Auswahl, mit einem neuen „Architekten“ das Konzept zu überarbeiten oder stattdessen einzelne hochkarätige Regisseure mit eigenständigen Filmen zu beauftragen, die keine Verbindung zueinander haben. Das grundlegende Problem des „Dark Universe“ bekommt Universal damit allerdings auch nicht aus der Welt: Universals klassische Monster-Filme sind in erster Linie Film-Geschichte und nicht mit den modernen Franchises von Marvel und DC oder auch „Star Wars“ zu vergleichen, die eine große Fan-Basis haben, die man mit wenig Aufwand aktivieren kann.

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