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Ultra HD Blu-ray bringt Schwung in schwächelnden Videomarkt

Der „Bundesverband Audiovisuelle Medien“ (BVV) hat aktuelle Zahlen zum deutschen Videomarkt im 1. Quartal 2017 bekannt gegeben.

Während Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern trotz Streaming-Konkurrenz lange Zeit noch ein starkes Videogeschäft vorweisen konnte, ist der Umsatz jetzt im Vergleich zum ersten Quartal 2016 (330 Mio. Euro) recht deutlich um -17% auf 274 Mio. Euro gesunken. Der BVV weist in diesem Zusammenhang aber darauf hin, dass das verkaufsstarke Ostergeschäft in 2016 bereits in den März und in diesem Jahr erst in das zweite Quartal gefallen ist.

Während der digitale Kaufmarkt um 7 % auf 33 Millionen EUR angestiegen ist, ging das DVD-Geschäft um -24% auf 132 Mio. Euro und der Blu-ray-Absatz um -18% auf 80 Mio. Euro zurück. Dennoch werden weiterhin 87% des Kaufmarktumsatzes durch Blu-ray Discs & DVDs dominiert.

Für die Ultra HD Blu-ray mit bereits über 130 Titeln sieht der BVV gerade bei Neuerscheinungen einen stetig wachsenden Umsatzanteil auf Basis der Daten des GfK-Handelspanels. Konkrete Zahlen werden aber nicht genannt, da derzeit noch keine validen Konsumentenpaneldaten vorgelegt werden könnten.

Die erfolgreichsten Blu-ray Discs und DVDs im 1. Quartal 2017 waren laut BVV-Angaben „Findet Dorie“, „Doctor Strange“ und „Inferno“.

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