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„The Hobbit“ wird mit 48 fps gedreht

Peter Jackson hat auf seiner Facebook-Seite mitgeteilt, dass die Verfilmung der "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "The Hobbit" mit 48 Bildern statt der üblichen 24 Bilder pro Sekunde gedreht wird. Durch die verdoppelte Framerate sollen vor allem Unschärfen und Ruckler bei Bewegungen vermieden werden, wodurch insbesondere die Darstellung in 3D für den Betrachter schonender werden soll. Da viele professionelle Digitalprojektoren in Kinos auch 48 fps verarbeiten können hofft Jackson darauf, dass zum geplanten Kinostart von "The Hobbit" im Dezember 2012 auch möglichst viele Kinos den Film bereits in diesem Format werden vorführen können.

Neben Peter Jackson beabsichtigt auch James Cameron, die beiden "Avatar"-Fortsetzungen mit 48 oder sogar 60 Bildern pro Sekunde zu drehen. Sofern dieser Trend bei immer mehr Regisseuren Anklang findet, dürfte zu erwarten sein, dass er früher oder später auch in die Heimkino-Technik überschwappt. Während einzelne Displays/Projektoren bereits 48 Bilder pro Sekunde verarbeiten können bedarf es bei der Blu-ray Disc dafür aber einer Anpassung der Spezifikationen, die bislang noch keine Framerate von 48 Bildern pro Sekunde vorsehen.

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