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Telekom plant neue „Entertain“-Receiver auf Linux-Basis

Die Deutsche Telekom hat ihre Strategie für die nächsten Jahre bis 2018 vorgestellt. So will die Telekom in Zukunft auch neue Receiver für das IPTV-Angebot „Entertain“ auf Linux-Basis veröffentlichen. Die derzeitige, technologisch in den letzten Jahren nur wenig aktualisierte Generation der „Entertain“-Receiver basiert noch auf der „Mediaroom“-Plattform von Microsoft, die ihr IPTV-Geschäft zwischenzeitlich an Ericsson verkauft haben. Durch den Wechsel auf ein Linux-basiertes Betriebssystem will die Telekom zukünftig flexibler werden und Kunden zukünftig schneller neue Dienste anbieten können. Auch das Sender-Angebot bei „Entertain“ soll weiter ausgebaut werden. Mehr als 100 HDTV-Kanäle will die Telekom zukünftig anbieten. Auf diesem Wege will die Telekom für weiteres Kundenwachstum sorgen. Derzeit wird Entertain von rund 2 Millionen Kunden genutzt. Bis 2018 sollen es 5 Millionen werden.

Für den Netzausbau gibt es ebenfalls ambitionierte Ziele. So sollen bis 2018 rund 80 Prozent der Haushalte einen glasfaserbasierten Anschluss (mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde) nutzen können. Glasfaser-Anschlüsse bis in die Wohnung (FTTH) dürften damit aber nicht gemeint sein sondern nur die Vernetzung der Outdoor-DSLAMs. Mehr Bandbreite in den Haushalten wird zunächst durch Vectoring erreicht, was bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload ermöglicht. Die Vermarktung der Vectoring VDSL-Anschlüsse soll im September beginnen.

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