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„Tagesschau“ wird „HD ready“: ARD sendet ab Samstag aus neuem Studio

Am Samstag wird die „Tagesschau“ der ARD um 20:00 Uhr erstmals aus einem neuen Studio ausgestrahlt. Damit erfolgt auch der Umstieg der Produktion auf HDTV.

Das neue Studio wurde auf den 320 Quadratmetern Grundfläche des vorhandenen früheren Havariestudios von ARD-aktuell eingerichtet – im Gebäude der ARD-Nachrichtenzentrale beim NDR in Hamburg. Die Gesamtkosten lagen bei 23,8 Millionen EUR. Das neue Studio wird primär für täglich 20 Tagesschau-Ausgaben im Ersten, die Tagesthemen und das Nachtmagazin genutzt. Darüber hinaus werden dort auch die Tagesschau-Nachrichten im Viertelstundentakt auf dem Digitalkanal tagesschau24 produziert.

Auf ein virtuelles Studio wie bei „ZDF heute“ hat man bei der ARD bewusst verzichtet. Neben einem überarbeiteten Vorspann, einem neuen Design und zwei separaten Moderationstischen ist die bedeutendste Veränderung eine rund 17,5 Meter breite Medienwand hinter den Plätzen der Sprecher und Moderatoren. Sie ist mit Panoramabildern, Fotos, Videos und Schrifteinblendungen bespielbar. Sieben Beamer werfen die wechselnden Hintergrundbilder in Rückprojektion auf die Medienwand.  Daher wird man in Zukunft häufiger animierte Grafiken und großformatige Fotos in der Tagesschau zu sehen bekommen.

Die klassische Tagesschau-Fanfare bleibt erhalten, wurde aber wie bei jeder früheren Designänderungen neu arrangiert. Für die Tagesthemen gibt es eine Neukomposition, die von Henning Lohner produziert wurde.

 

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