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Star Wars: Vorbehalte gegen alle sechs Filme in 3D?

Nachdem George Lucas bereits etwas detaillierter über die 2D/3D-Konvertierung der "Star Wars"-Saga gesprochen hat, äusserte sich jetzt auch Produzent Rick McCallum zu den Plänen für die ab 2012 geplante Neuaufführung als 3D-Versionen in den Kinos und deutete dabei an, dass die 3D-Konvertierung aller sechs Filme möglicherweise unter einem Vorbehalt stehen könnte. Gegenüber der tschechischen Zeitung Ceskapozice erklärte McCallum:

“One a year, if they work. If they don’t, then there will be just one [episode converted to 3D].”

Übersetzt: "Einer pro Jahr, wenn sie funktionieren. Wenn nicht, dann bleibt es bei einem (Film in 3D konvertiert)."

Allerdings sollte man diese Aussage auch nicht allzu wörtlich nehmen. Denn da George Lucas mit "The Phantom Menace" zunächst den unbeliebtesten Film der gesamten Star Wars-Reihe als neue 3D-Version in die Kinos bringt, schadet es sicherlich nicht, das Interesse speziell an diesem Film ungeachtet des unbeliebten Jar Jar Binks etwas zu fördern.

Nebenbei äußerte sich McCallum gegenüber der Zeitung auch zur geplanten Star Wars-TV-Serie, die derzeit etwas in der Schwebe hängt und zeitlich zwischen der Handlung von Episode III und Episode IV angesiedelt sein – sich aber nicht um Luke Skywalker drehen soll: McCallum vergleicht die Serie etwas mit "Der Pate": Sie soll sich um das langsam wachsende Imperium sowie die Hauptstadt Coruscant drehen und in den Mittelpunkt der Handlung eine Gruppe von Unterwelt-Bossen stellen, die mit Drogen und Prostitution herrschen.

Aufgrund der enormen Kosten für die digitalen Effekte geht McCallum derzeit davon aus, dass es noch rund drei bis vier Jahre dauern könnte bis die Star Wars TV-Serie fertig gestellt werden kann, bei der es sich um Unterschied zu "Clone Wars" um keine volldigitale Animation sondern eine echte Filmproduktion handeln soll. Aufgrund des Trends zu vergleichsweise billig produzierten Reality TV-Shows der großen Sender in den USA betrachtet McCallum die Aussichten für eine Finanzierung und Fertigstellung der Serie aufgrund der hohen Kosten für die Effekte derzeit etwas skeptisch. Zumindest die Drehbücher sollen bereits für rund 50 Stunden Sendezeit Material bieten.

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