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Sony-Kinofilme nach Server-Hack online – FBI ermittelt

Sony Pictures ist in den letzten Tagen Opfer eines Hacker-Angriffs auf die eigenen Internet-Server geworden. Die Gruppe „Guardians of Peace“ (GOP) hatte mit der Veröffentlichung brisanter Daten gedroht, falls Sony auf die Forderungen nicht eingehen würde.

Am Wochenende sollen dann einzelne zum Teil noch nicht veröffentlichte Kinofilme im Internet aufgetaucht sein. Der bekannteste davon ist „Fury“ (Herz aus Stahl) mit Brad Pitt, der bereits in den US-Kinos läuft und hierzulande am 01.01.2015 in die Kinos kommt. Zu den weiteren Filmen gehören u.a. „Annie“,  „Mr. Turner“, „Still Alice“ und „To Write Love on Her Arms“. Es soll sich laut Variety bei den Filmen um DVD-Screener handeln, die für die Abstimmungen zu den Oscars produziert wurden.

Was genau die „GOP“ gefordert hatte, ist nicht bekannt. Das FBI wurde inzwischen zu den Ermittlungen eingeschaltet. Es gibt einen Anfangsverdacht, dass der Angriff auf das Sony-Server-Netzwerk eventuell im Zusammenhang mit dem Kinofilm „The Interview“ mit Seth Rogen und James Franco stehen könnte. In der Action-Komödie, die hierzulande am 05.02.2015 in den Kinos startet, wird ein Reporter damit beauftragt, den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu töten.

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