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SMPTE will Standards im 3D-Heimkino setzen

In den letzten Monaten hat sich in Sachen 3D eine Menge getan. Die jahrelang vornehmlich nur noch in den IMAX-Kinos genutzte Technik erlebt eine Renaissance im digitalen Kino und auch für den Einsatz zuhause gibt es inzwischen von verschiedenen Herstellern bereits 3D-Systeme.

Die einflussreiche Society of Motion Picture and Television Engineers (SMPTE) will sich deswegen jetzt dafür einsetzen, dass die 3D-Technologie standardisiert wird, damit sowohl Filme als auch die Wiedergabe-Technik miteinander harmonieren. Laut „Hollywood Reporter“ soll zu diesem Zweck zunächst eine Task Force gegründet werden, die sich um die Mastering-Parameter zur Übertragung von 3D-Inhalten auf Speichermedien, Kabel, Satellit und Internet sowie deren Wiedergabe auf 3D-Systemen kümmen soll. Unterschiedliche Technologien zur Darstellung von 3D-Bildern schliesst die SMPTE nicht aus, sie will sich in erster Linie darum kümmern, dass sich der von den Hollywood-Studios gelieferte 3D-Content auch auf möglichst vielen Systemen abspielen lässt.

In einem halben Jahr sollen die Ergebnisse der Task Force dann zur Basis für ein Standardisierungs-Kommittee werden, welches die konkreten Standards ausarbeitet. Bis dieser genau feststeht, können nach Einschätzung an der Entwicklung beteiligten Experten aber noch rund anderthalb Jahre vergehen.

Von gemeinsamen Standards für 3D erhofft sich die SMPTE Vorteile sowohl für die Hersteller, die Hollywood-Studios als auch die Endverbraucher. Nach dem 2D-Formatkrieg zwischen Blu-ray Disc und HD DVD bleibt damit zu hoffen, dass sich ein solcher bei der Einführung von 3D vermeiden lässt.

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