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Sky Q: Weitere Details zur Ultra HD-Box

Sky Q Silver

Zur neuen „Sky Q“-Box von Sky liegen inzwischen weitere Informationen vor. Die Box ist ein TV-Empfänger mit integrierter Festplatte und Media-Server-Funktion, der Sky-Inhalte auch via App auf Tablets (auch offline) verfügbar macht. In der Top-Variante „Sky Q Silver“ eignet sich das Gerät auch für den Ultra HD-Empfang.

Die Sky Q-Box mit Media Server wird in verschiedenen Varianten angeboten. Neben den Sky Q Silver und Sky Q-Boxen als zentrale Aufnahmegeräte mit bis zu 12 Satelliten-Tunern und maximal 2 TB Speicher gibt es noch „Sky Q Mini“-Boxen, die drahtlos die Sky-Programme empfangen können ohne eine eigene Satelliten-Verkabelung zu benötigen.

Die Sky Q Silver & Sky Q-Boxen verfügen über zwei Sat-Antennen-Eingänge über die die Boxen mit Signalen versorgt werden. Sky setzt „Full Band“-Tuner DVB-S/DVB-S2-Empfänger ein, die einen Frequenzbereich von 290-2340 MHz abdecken und bis zu 12 Tuner nutzen. Laut britischen Medienberichten soll auch ein Austausch des LNB an der Sat-Antenne erforderlich sein. Die genauen technischen Gründe dafür sind noch nicht bekannt.

Die einfache Sky Q-Box verfügt über eine 1 TB-Festplatte mit 700 GB für individuelle Aufnahmen. Bis zu drei TV-Aufnahmen sind möglich während ein viertes betrachtet wird. Es kann jeweils eine Sky Q-App und eine Sky Q Mini-Box genutzt werden.

In der Sky Q Silver-Box steckt eine 2 TB-HDD, von der 1,7 TB zur freien Verfügung stehen. Mit der Sky Q Silver-Box sind vier gleichzeitige Aufnahmen möglich während ein fünftes betrachtet wird. Sie unterstützt bis zu jeweils zwei Sky Q Mini-Boxen oder Sky Q-Apps gleichzeitig.

Neben einem HDMI-Ausgang ist an der Sky Q-Box auch ein HDMI-Eingang vorhanden. Die Tonausgabe ist auch über einen optischen Digitalausgang möglich. Für den Internet-Anschluss steht ein Ethernet-Port zur Verfügung. Ausserdem sind zwei UBS 2.0-Buchsen auf der Rückseite, die zunächst nur für eine „zukünftige Nutzung“ vorbereitet sind. Bei der Sky Q Mini-Box sind die Anschlüsse etwas reduziert: Es fehlen die Antenneneingänge, ein zweiter USB-Port und der HDMI-Eingang.

Nur die „Sky Q Silver“-Box ist für den Empfang von Ultra HD-Programmen vorbereitet. Zunächst erfolgt die Bildausgabe aber maximal in 1080p. 2160p soll erst mit einem späteren Firmware-Update nachgerüstet werden. Die Sky Q und Sky Q Mini-Boxen sind nicht für den Ultra HD-Empfang geeignet. Ob sie Ultra HD-Aufnahmen zumindest herunterskaliert darstellen können, ist nicht bekannt.

Das in den Receivern integrierte WLAN funkt sowohl im 2,4 GHz- als auch 5 GHz-Frequenzbereich. Für den Aufbau eines Netzwerks wird der Sky Q Hub angeboten, der eine Heimvernetzung via WLAN und Powerline ermöglicht. Auch in den Sky Q-Boxen steckt Powerline-Technik für die Netzwerkverkabelung via Stromnetz. Dabei kommt ein eigenes System von Sky zum Einsatz, welches nur mit anderen Sky-Komponenten funktioniert. Die Geräte nutzen zur Übertragung jeweils die Technik mit der schnellsten Verbindung. Die Sky Q-Boxen lassen sich auch in eigene Hotspots verwandeln um die WLAN-Reichweite zu erhöhen. Bluetooth wird in der Version 4.0 LE für Geräte mit niedrigem Stromverbrauch genutzt. Auch die Touchscreen-Fernbedienung wird via Bluetooth verbunden.

In England und Irland soll die „Sky Q“-Box ab Anfang 2016 erhältlich sein. Der Start eines eigenen Ultra HD-Angebots mit Sport, Filmen und Unterhaltungsprogrammen ist im Jahresverlauf 2016 geplant. Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.

Die Ankündigungen von Sky beziehen sich zunächst ausschließlich auf den britischen Markt. Sky Deutschland hat sich bislang noch nicht zur Markteinführung der Sky Q-Box in Deutschland geäußert.

Bildquelle: Sky

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