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Sky mit 3,731 Millionen Abonnenten – 56 % mit HD-Abo

Sky Deutschland hat im ersten Quartal die Zahl der direkten Abonnenten um 64.000 (Q1 2013: 42.000) auf insgesamt 3,731 Millionen (Q1 2013: 3,405 Millionen) gesteigert. Der Brutto-Abonnentenzuwachs belief sich auf 145.000 (Q1 2013: 137.000) und zeige die wachsende Nachfrage insbesondere im Hinblick auf die Anfang 2013 eingeführten Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität des Kundenwachstums, teilte das Unternehmen am 7. Mai mit.

Die Zahl der Sky-Premium-HD-Kunden stieg im Quartalsverlauf um 80.000 auf 2,106 Millionen (Q1 2013: 1,680 Millionen). Damit nutzt aktuell mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Sky-Kunden das HD-Angebot (Q1 2013: 49 Prozent). Nach der Erweiterung um „TNT Glitz HD“, „Disney Junior HD“ und „Spiegel Geschichte HD“ umfasst das HD-Angebot von Sky aktuell bis zu 88 Sender. Auch Sky+ konnte seine Entwicklung weiter fortsetzen: Die Kundenzahl stieg um 96.000 auf 1,576 Millionen (Q1 2013: 1,065 Millionen). Damit nutzen derzeit 42 Prozent aller Kunden den Sky+-Receiver (Q1 2013: 31 Prozent). Insgesamt 443.000 Kunden (Q1 2013: 375.000) haben eine Zweitkarte von Sky abonniert.

Im ersten Quartal 2014 stieg der Gesamtumsatz um 16 Prozent (Q1 2013: 14 Prozent) auf 421 Millionen Euro (Q1 2013: 364 Millionen Euro). Hauptwachstumstreiber waren die Einnahmen aus Abonnements, die um 14 Prozent auf 384 Millionen Euro anstiegen (Q1 2013: 337 Millionen Euro). Diese Entwicklung wurde durch den Anstieg der Abonnentenzahlen sowie die positive Entwicklung des ARPU (Average Revenue per User) unterstützt, der sich um 1,43 Euro auf 34,58 Euro erhöhte (Q1 2013: 33,15 Euro). Die Gesamtkosten ohne Abschreibungen beliefen sich auf 429 Millionen Euro (Q1 2013: 358 Millionen Euro). Deren Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist auf die erweiterten Bundesligarechte sowie die Kosten für einen zusätzlichen Bundesliga-Spieltag zurückzuführen, der aufgrund des bevorstehenden FIFA World Cup auf das ersten Quartal 2014 vorgezogen wurde. Daher liegt das EBITDA für Q1 2014 bei minus 8,6 Millionen Euro (Q1 2013: 5,8 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern im ersten Quartal betrug minus 53 Millionen Euro (Q1 2013: minus 38 Millionen Euro). Die Auswirkungen des zusätzlichen Spieltages im 1. Quartal werden sich im 2. Quartal umkehren.

Der OTT-Service Sky Go verzeichnete einen deutlichen Zuwachs bei den Kunden-Logins: Sie stiegen im ersten Quartal um 58 Prozent auf 24 Millionen (Q1 2013: 15 Millionen). Außerdem wurde der Service wesentlich erweitert und ist nun für alle Sky-Kunden kostenlos verfügbar. Sky Go zeigt exklusive Live-Übertragungen von Sportereignissen wie beispielsweise der Bundesliga, der UEFA Champions League, Tennis aus Wimbledon sowie sämtlichen großen Golfturnieren. Der Service bietet außerdem Zugriff auf Filme und Serien – oft zwölf Monate vor ihrer Ausstrahlung im Free-TV oder bei anderen Video-on-Demand-

Wie bei der Hauptversammlung im April beschlossen, wird Sky das Geschäftsjahr verlegen, um die Jahresplanung und Geschäftstätigkeit des Unternehmens an die Saisonalität der Branche anzupassen. Daher wird das aktuelle Geschäftsjahr, das am 1. Januar 2014 begann, nach sechs Monaten am 30. Juni 2014 enden. Das Geschäftsjahr 2014/15 wird am 1. Juli 2014 starten und am 30. Juni 2015 enden. Weitere detaillierte Quartalszahlen sind hier verfügbar.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Infosat.

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