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Europa-Satelliten-Test der 2. HDTV-Generation „Super Hi-Vision“ im September geplant

Anlässlich der Broadcasting-Messe IBC im September planen die Fernsehanstalten NHK (Japan), BBC (England) und RAI (Italien) einen umfangreichen Test von „Super Hi-Vision“, dem in Japan entwickelten HDTV der zweiten Generation.

Laut dem Magazin „Screen Africa“ sind zwei „Super Hi-Vision“-Übertragungen geplant. Die erste soll aus London in MPEG2 über Lichtleiterkabel erfolgen, für den zweiten Test ist eine Live-Übertragung aus Turin via Satellit geplant. Die britische BBC will den selbst mitentwickelten „Dirac“-Video-Codec präsentieren, der für die Übertragung des Fernsehens mit einer Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln genutzt werden kann. Die Satellitenübertragung in „Super Hi-Vision“ soll dem Bericht zufolge während der gesamten IBC-Messe über zwei Satellitentransponder von Eutelsat erfolgen.

Bislang ist das auch als „Ultra High Definition Video“ bezeichnete neue TV-System noch in der Entwicklung. Selbst wenn für den Einsatz in den heimischen vier Wänden sogar 50 Zoll-Displays zu klein sein dürften, um einen signifikant wahrnehmbaren Vorteil der noch höheren Auflösung im Vergleich zu heutigem HDTV wahrnehmen zu können, hat „Super Hi-Vision“ für die Produktion im professionellen Bereich einen großen Vorteil: Die 4320 Zeilen sind ein genaues Vielfaches der Auflösungen von 480p, 720p, 1080p und 2160p und erlauben somit eine sehr saubere Skalierung des Bildes in geringere Auflösungen.

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