News

Rundfunkbeitrag soll ab 2015 um 48 Cent sinken – Entscheidung über „Jugendkanal“ vertagt

Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben auf ihrer gemeinsamen Konferenz in Berlin beschlossen, den Rundfunkbeitrag ab 2015 um zunächst 48 Cent auf 17,50 EUR pro Monat zu senken. Die Differenz zum ursprünglichen Vorschlag der KEF, die einen Spielraum für eine Senkung um bis zu 73 Cent gesehen hatte, soll in eine Rücklage eingestellt werden, bis grundlegende Fragen zur weiteren Finanzierung des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Fernsehens geklärt werden. Zur Diskussion steht in den nächsten Jahren unter anderem eine Entscheidung über das Thema einer stufenweisen weiteren Reduzierung von Werbung und Sponsoring im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

2013 wurde die bisherige Rundfunkgebühr abgeschafft und durch eine Abgabe ersetzt, die von jedem Haushalt zu zahlen ist – unabhängig davon, ob tatsächlich ein Radio oder Fernseher vorhanden ist.

Über den geplanten gemeinsamen Jugendkanal von ARD und ZDF hat es bei dem Treffen der Ministerpräsidenten keine Einigung gegeben. Die Sender wurden beauftragt, ein überarbeitetes Konzept für einen crossmedialen Sender für Jugendliche vorzulegen. Somit werden ARD und ZDF vorerst weiter ihre eigenen Programmkonzepte für jüngere Zuschauer auf „Eins Plus“ und „ZDF neo“ entwickeln.

|

Weitere News
  ZURÜCK