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RTL wird an HD-Einnahmen von Kabel Deutschland beteiligt – Aufnahme-Restriktionen für die Kunden

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, der ab September die HD-Kanäle von RTL einspeisen wird, beteiligt die Kölner Sendergruppe an den HDTV-Einnahmen. „Wir erhalten von Plattformbetreibern eine Vergütung für die Rechte an unseren HD-Programmen“, sagte RTL-Manager Marc Schröder der „Financial Times Deutschland“ (FTD, Ausgabe vom 28. Juni). Damit hat der RTL-Konzern auch bei Kabel Deutschland seine finanziellen Forderungen durchgesetzt, zu einer ähnlichen Vereinbarung waren die Kölner bereits mit Unitymedia gekommen. Wie hoch die Beteiligung ist, blieb indes offen – die Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 jedenfalls, die sich mit den Kabelnetzbetreibern bereits vor geraumer Zeit über eine HD-Verbreitung geeinigt hatte, rechne mit Erlösen im zweistelligen Millionenbereich, schreibt die „FTD“.

Für Kabel Deutschland-Kunden ist die RTL-Einspeisung offenbar mit einigen Einschränkungen verbunden. Der TV-Konzern habe auf einem strengen Kopierschutz beharrt, deshalb hätten sich dem Vernehmen nach die Verhandlungen mit der KDG in die Länge gezogen, heißt es in dem Bericht. Demnach werde es nicht möglich sein, RTL-Sendungen aufzuzeichnen – RTL wolle seine Zuschauer daran hindern, Werbeblöcke zu überspringen, schreibt die „FTD“.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Infosat.

 

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