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Raspberry Pi wird kleiner und günstiger – XBMC/Kodi-Mediacenter für unter 30 EUR

Die Raspberry Pi Foundation hat ihren Mini-Rechner Raspberry Pi einer Verschlankung unterzogen. Die kleinere Platine des Raspberry Pi Model A+ lässt sich auch günstiger produzieren, weswegen diese auch nur 20 USD statt 35 USD kostet. Die Leistungsdaten wurden nicht verändert. Der neue Raspberry Pi Model A+ soll sogar etwas weniger Strom verbrauchen und hat eine 40 Pin-Schnittstelle für externe Komponenten. Für den Internetzugang benötigt das Model A+ einen USB-WLAN-Stick, da kein Netzwerkanschluss vorhanden ist.

Die Hobby-Platine ist zwar für anspruchsvolle Rechenleistungen weniger zu gebrauchen. Dank Broadcom-Chip für flottes HD-Decoding und HDMI-Ausgang eignet er sich aber insbesondere zur Verwendung als Mediacenter auf XBMC/Kodi-Basis, die so ziemlich alle Videoformate abspielen kann. Die Software (z.B. Raspbmc oder OpenElec) wird auf einer SD-Karte installiert und den Strom bezieht der Raspberry Pi über eine Micro USB-Schnittstelle. Offiziell lässt sich der Raspberry Pi bis 700 MHz takten. Leichtes Übertakten verträgt er aber gewöhnlich auch ohne Murren.

H.264 wird serienmäßig decodiert. Nur für die MPEG2/VC-1-Video-Codecs muss man noch ein paar EUR für die Lizenzen investieren.

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