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Paramount: Gemeinsamer Vertrieb mit anderem Hollywood-Studio?

Die Financial Times berichtet heute, dass Paramount möglicherweise in einigen Geschäftsbereichen in Zukunft mit einem anderen Hollywood-Studio kooperieren könnte. Im Kern soll es dabei um eine Zusammenarbeit im Home Video-Geschäft bei der DVD-Produktion, Vertrieb und Verwaltung gehen. Die Studios sollen aber weiterhin Marketing und Verkauf selbst steuern.

Als mögliche Kanditaten einer Zusammenarbeit nennt die Financial Times Sony und Fox. Durch ein Zusammengehen mit Sony könnte Paramount bei der DVD-Produktion die Dienste von Sony DADC anstelle von Technicolor nutzen.

Als Grund für eine mögliche Zusammenarbeit sieht die Financial Times den Zwang zur Kosteneinsparung, da das DVD-Geschäft rückläufig ist und die Hollywood-Studios auch weniger auf Fremdfinanzierungen durch Private Equity-Gesellschaften und Hedge-Fonds zurückgreifen könnten. Gleichzeitig investieren die Studios immer mehr Geld in das Marketing – laut FT sollen es im Schnitt inzwischen 100 Millionen Dollar pro Film sein.

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