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Panasonic: Neue HDR-Displays mit 1.000.000:1-Kontrast

Panasonic Hochkontrast-IPS-Panel HDR 2016

© Panasonic / Business Wire

Panasonic hat neue LCD-Panels entwickelt, die einen Kontrast von über 1.000.000:1 erreichen sollen und damit vor allem für die „High Dynamic Range“-Darstellung optimiert sind. Panasonic fügt bei seinen neuen Hochkontrast-IPS-Panels zwischen die bisherige Flüssigkristallschicht und die Hintergrundbeleuchtung eine zusätzliche lichtmodulierende Zellschicht hinzu, mit der sich die Hintergrundbeleuchtung pixelgenau ausfiltern lässt, so dass die minimale Helligkeit bei gerade einmal 0.001 Nits (cd/m2) liegen soll. Laut Panasonic wird eine Maximalhelligkeit von 1000 Nits (cd/m2) erreicht.

Die lichtmodulierenden Zellen bestehen aus einem Flüssigkristallmaterial, das sich hinsichtlich seiner Lichtdurchlässigkeit, von dem der Display-Zellen unterscheidet. Dies ermöglicht eine unabhängige Steuerung der Display-Zellen und der lichtmodulierenden Zellen. Für die lichtmodulierenden Zellen wurde ein lichtunempfindliches Material entwickelt, das einen stabilen Betrieb über einen langen Zeitraum hinweg ermöglichen soll, obwohl es durch die Hintergrundbeleuchtung mit hoher Lichtstärke einer intensiven Helligkeit ausgesetzt wird.

Die neuen Displays werden in den bestehenden Fertigungsstätten der 8.5ten Generation gefertigt, auf denen Größen von 10 bis 100 Zoll hergestellt werden können. Neben dem hohen Kontrast sollen die Panels auch die Betrachtung über einen großen Blickwinkel ermöglichen.

Erste Panasonic-Panels mit der neuen LCD-Technik sollen ab Anfang 2017 erhältlich sein. Wer jetzt schon auf die ersten Panasonic Ultra HD-Fernseher mit der HDR-optimierten Displays zur CES hofft, wird aber möglicherweise noch etwas Geduld haben müssen: Panasonic kündigt bislang noch keine Fernseher mit dem neuen Hochkontrast-IPS-Panel an sondern spricht derzeit nur vom Einsatz im professionellen Bereich für High-End-Monitore für die Fernsehübertragung, Videoproduktion, Medizin oder Fahrzeuge. Somit ist davon auszugehen, dass auch die Preise sich zunächst im oberen Preissegment bewegen werden.

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