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Neue HbbTV-Pilotprojekte mit Ultra HD/4k und „Second Screen“-Anwendungen

Im Rahmen des EU-Projekts „TV-Ring“ werden neue Anwendungsmöglichkeiten für HbbTV erprobt. Drei über Europa verteilte Pilotprojekte bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Applikationen wie z.B. Second Screen, hochauflösendes Videostreaming – bis UHDTV – oder die Verteilung von mehreren parallelen Videostreams unter realen Bedingungen zu testen und zu evaluieren.

HbbTV wird schon länger nicht einfach nur genutzt, um direkt auf dem Fernseher die Internet-Mediatheken verfügbar zu machen. Der HbbTV 2.0-Standard unterstützt auch Ultra HD mit HEVC-Kompression und Plattformen wie die „Multithek“ von Media Broadcast ermöglichen auch Sendern ohne eigene Sat- oder DVB-T-Frequenz als IPTV auf HbbTV-Fernsehern mit eigenem Platz in der Programmliste verfügbar zu werden. Und wer die Seite http://www.hbbig.com mit einem HbbTV-Fernseher ansteuert, bekommt noch eine Menge Dienste zu sehen, die man über das HbbTV-Angebot der Sender nicht erreicht.

Im Rahmen des deutschen „TV-Ring“-Pilotprojektes arbeiten das Institut für Rundfunktechnik (IRT) und der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) an der HbbTV-Anwendung für die Jugendsendung „Verknallt & Abgedreht“, die erstmals Ende 2014 im Kinderkanal KiKA von ARD und ZDF ausgestrahlt wurde.

Ein weiteres Ziel des Projektes ist der Aufbau eines professionellen HbbTVEntwicklerforums, das Wissen, Erkenntnisse, und Standpunkte der HbbTVEntwicklung in einem Internet-Forum für Neueinsteiger und Experten unter www.hbbtv-developer.com bündelt.
 
Das IRT will am 16. März 2015 (15:30 Uhr) im Rahmen eines Kolloquiums zu den Eckdaten des Projektes TV-Ring informieren. Ferner werden erste Ergebnisse bei der Übertragung von Bandbreiten-intensiven Videodatenströmen über HbbTV vorgestellt und erstmalig das HbbTV Developer Forum mit seinen Möglichkeiten der Öffentlichkeit präsentiert.

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