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James Cameron will 3D-Look von „Avatar 2“ optimieren

James Cameron hat mit "Avatar" die Messlatte für 3D-Filme bereits sehr hoch angesetzt. Während sich die Konkurrenz oft mit mehr schlecht als recht nachträglich generierten 3D-Effekten zufrieden gibt hat Cameron bereits große Ambitionen für die für 2014 geplante Fortsetzung "Avatar 2".

So fordert Cameron laut einem Bericht des Wall Street Journal die Kinos dazu auf, für einen besseren 3D-Eindruck mehr Licht bei der Projektion zu bieten und er selbst erwägt, "Avatar 2" nicht mit den üblichen 24 Bildern pro Sekunde sondern mit 48 oder sogar 60 Bildern pro Sekunde zu drehen und auch so in den Kinos zu zeigen. Cameron ist der Auffassung, dass das Unwohlsein einiger Leute beim Betrachten von 3D-Filmen auch auf die teilweise ruckartigen Bewegungsabläufe bei der Projektion mit 24 Bildern pro Sekunde zurückzuführen ist.

Ob 60 Bilder pro Sekunde wirklich ideal sind, muss sich allerdings erst noch zeigen, weil andererseits Zuschauer seit Jahren Kinobilder der herkömmlichen Art gewohnt sind und schnellere Bilder oft einen "TV-Look" bieten.

Noch vor "Avatar 2" startet am 4. Februar der neue 3D-Film "Sanctum" in den US-Kinos, bei dem Cameron zwar nicht Regie geführt hat aber als Produzent agierte und der mit dem gleichen 3D-Kameras gedreht wurde, die auch bei "Avatar" bereits zum Einsatz kamen. In den deutschen Kinos wird "Sanctum" voraussichtlich erst ab dem 21. April in 3D zu sehen sein.

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