News

„iTunes in der Cloud“ erst ab 2012 in Europa?

Der neue kostenlose Apple-Service "iTunes in der Cloud" wird voraussichtlich erst ab 2012 auch ausserhalb der USA nutzbar sein. Laut einem Bericht des "Daily Telegraph" sollen z.B. in England die Verhandlungen zwischen Apple und den Musik-Labels gerade erst in einer sehr frühen Anfangsphase sein und dort niemand mit einem Start vor dem 1. Quartal 2012 rechnen.

Auch nach dem Start des iTunes Music Store 2003 in den USA startete iTunes erst 2004 in den ersten europäischen Ländern. Bei i"Tunes in der Cloud" sehen die Labels laut dem Bericht keinen Anlass zur Eile sondern wollen u.a. auch erst einmal beobachten,welchen Einfluss das neue Angebot auf die Musikverkäufe in den USA hat.

Damit dürfte vor allem der zusätzliche Dienst "iTunes Match" gemeint sein, der im Herbst in den USA startet und es iTunes-Benutzern zum Preis von 24,99 USD im Jahr ermöglicht, auch Musik, die nicht über iTunes erworben wurde, als 256 kbps-AAC-Datei von den Apple Servern zu laden. Weil es sich dabei auch um Musiktitel handeln kann, die zuvor einfach irgendwo aus dem Internet heruntergeladen wurden, wird "iTunes Match" inzwischen bereits vielfach als "Musikwäsche" bezeichnet.

In den USA hat Apple bereits mit den vier großen Musik-Labels Verträge abgeschlossen und bietet den kostenlosen Basis-Dienst von "iTunes in der Cloud", der auch das erneute Herunterladen von bereits bei iTunes erworbenen Musik-Titeln von den Apple-Servern ermöglicht, bereits jetzt in einer Beta-Version für iTunes 10.3 und iOS 4.31 an. Neben Musik lassen sich damit auch erworbene eBooks und Apps auch ohne iTunes-Synchronisation auf iOS-Geräte (iPhone/iPad/iPod touch) laden. Diese Beta-Version ist auch in Deutschland bereits nutzbar – derzeit aber nur auf die eBooks und Apps beschränkt. Das neue Betriebssystem iOS 5 soll ab Herbst darüber hinaus auch eine Synchronisierung von iOS-Geräten via WLAN mit auf einem PC oder Mac installierten iTunes-Datenbanken bieten.

|

Weitere News
  ZURÜCK