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Apple: „iTunes in der Cloud“-Beta eingeschränkt auch in Deutschland nutzbar

Apple hat die Beta-Version von "iTunes in der Cloud" in die neue Version von iTunes (10.3) integriert, die jetzt auf der Apple-Website zum Download verfügbar steht. Dadurch wird es möglich, seine iTunes-Bibliothek automatisch zwischen mehreren Rechnern und iOS-Geräten zu synchronisieren – oder um es genauer zu sagen: Neue Einkäufe aus dem iTunes Store. Denn Inhalte, die nicht bei iTunes gekauft wurden, lassen sich auf diesem Wege bislang noch nicht synchronisieren.

Aktiviert wird "iTunes in der Cloud" in iTunes 10.3 über den Eintrag "Einstellungen > Store > Automatische Downloads". Dort lässt sich bei Verwendung eines deutschen iTunes-Accounts die Synchronisierung für Apps und Bücher aktivieren. Mit einer amerikanischen iTunes-ID kann zusätzlich die Synchronsierung für Musik aktiviert werden.

Bei der Verwendung mehrerer iTunes-IDs sollte beachtet werden, dass ein Gerät, welches für die Synchronisierung aktiviert wurde, für 90 Tage an diese ID gebunden ist und nicht mit einer anderen ID verbunden werden kann. Die Synchronisierung von eingekauften TV-Serien oder Filmen ist derzeit noch nicht vorgesehen – auch nicht in den USA.

Offiziell soll der neue Dienst im Herbst starten. Zumindest in den USA soll es dann mit "iTunes Match" zum Preis von 24,99 USD im Jahr auch möglich sein, Musik zu synchronsieren, die nicht bei iTunes gekauft wurde. Apple scannt dazu die lokale Musikdatenbank und stellt Titel, die nicht bei iTunes erworben wurden, als 256 kbps-Audiodatei für andere Geräte zur Verfügung.

Um "iTunes in der Cloud" auf iOS-Geräten nutzen zu können, ist iOS 4.3.3 erforderlich. Das kommende iOS5 wird darüber hinaus auch die iTunes-Synchronisierung von iOS-Geräten mit PC und Mac via WLAN ermöglichen.

"iTunes in der Cloud" ist Teil des neuen kostenlosen "iCloud"-Dienstes von Apple, der eine automatische Synchronsierung von persönlichen Dokumenten zwischen Rechnern und iOS-Geräten ermöglichen soll. Apple stellt dazu 5 GB Online-Speicher zur Verfügung. Zusätzlich gibt es noch eine persönliche E-Mail-Adresse sowie eine Synchronsierung von Kalender- und Kontaktdaten.

Eine genauere Beschreibung von "iCloud" gibt es auf der US-Website von Apple.

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