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Israel beschlagnahmt iPad-Importe (Update)

Wer nach Israel reist und bereits ein iPad aus den USA besitzt, sollte dieses vorsichtshalber lieber zuhause lassen. Der israelische Zoll beschlagnahmt nämlich derzeit viele iPads bei der Einfuhr und verweist darauf, dass die WLAN-Signalstärke der in den USA verkauften iPads bislang noch nicht den israelischen Anforderungen entspräche und daher die Benutzung des iPad in Israel derzeit nicht erlaubt werden könne.

Wie die Tageszeitung Haaretz berichtet, soll die Zulassungs-Verweigerung der zuständigen Ingenieure allerdings ohne vorherige Absprache mit Kommunikationsminister Moshe Kahlon erfolgt sein und dadurch in dem Ministerium für Aufruhr gesorgt haben. Vom israelischen Apple-Distributor iDigital hat das Ministerium die erforderlichen Unterlagen für die Zulassung angefordert.

Die beschlagnahmten iPads werden derzeit vom Zoll aufbewahrt. Ein betroffener Käufer, der sich beim Ministerium über das weitere Vorgehen erkundigte, erhielt die Empfehlung, das iPad zurück in die USA zu schicken.

Update: Israel hat jetzt das Einfuhr-Verbot für das iPad aufgehoben. Wie das Kommunikationsministerium mitteilte, halte sich das iPad bei Verwendung in Israel an die örtlichen Standards (laut heise allerdings nur bei Regionseinstellung auf "Hebräisch – Israel"). Rund 20 bereits beschlagnahmte iPads sollen wieder freigegeben werden. Der großflächige Import des iPad wird vorerst aber dennoch weiterhin erschwert: Denn das Ministerium erlaubt zunächst nur die Einfuhr eines einzigen iPad pro Person nach Israel.

 

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