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IRT arbeitet an Internet-TV-Standard

Das Institut für Rundfunktechnik entwickelt derzeit unter dem Titel "Hybrid Broadband Broadcast TV" einen Standard für die Darstellung von Internet-Diensten auf Fernsehern. Wie Alexander Erk, Sachgebietsleiter Informationsdienste beim IRT gegenüber der Infosat erklärte, gehen die Planungen weit über die reine Darstellung von Internet-Inhalten hinaus.

Neben Verknüpfungen zu den "Mediatheken" (von ARD & ZDF), elektronischen Programmführern und einer modernen Version des Videotexts wird auch daran gearbeitet, Verweise auf ergänzende Programminfos direkt mit dem laufenden TV-Programm zu signalisieren, die sich per Knopfdruck aus dem Internet laden lassen. Dabei muss auch nicht zwangsläufig ein Internet-Zugang vorhanden sein, da HTML-Basisangebote auch über das Rundfunksignal übertragen werden können.

Das ist im Prinzip sogar gar nicht neu: Bereits in den Neunziger Jahren wurde ein Teil des ZDF-Internetangebots über freie Videotextkapazitäten im analogen TV-Signal mit ausgestrahlt und ließ sich mit einer TV-Tuner-Karte und einer speziellen Software (Intercast) auf einem PC darstellen. Das digitale Fernsehen dürfte hier aber noch weitaus mehr Kapazitäten zur Übertragung bieten.

Erste "Hybrid Broadband Broadcast TV"-Geräte sollen voraussichtlich bereits auf der IFA 2009 zu sehen sein.

 

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