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IFA: Philips & TCL zeigen „Dolby Vision“-TVs

Philips und TCL werden auf der IFA neue Fernseher mit Dolby Vision-Technologie vorführen. Neben „Dolby Atmos“ ist „Dolby Vision“ eine der großen Technik-Entwicklungen von Dolby, die es ermöglichen soll, lebensechte Farben in einer Helligkeit auf Fernsehschirme zu bringen, die mit der bisherigen Technik auf Displays noch nicht darstellbar war.

Dolby setzt bei „Dolby Vision“ auf neue Standards zur Signalverarbeitung und -Übertragung, die bislang dafür sorgten, dass auf herkömmlichen Fernsehern der ursprüngliche Farbraum und Dynamikumfang nicht darstellbar waren und der Zuschauer auf seinem Fernseher nur noch einen stark eingeschränkten Bildeindruck zu sehen bekam, der nicht mehr mit dem Original übereinstimmte. Viele der immer noch gültigen Standards wurden schließlich schon zu Zeiten definiert, als an Technik wie sie in heutigen Fernsehern steckt, noch nicht zu denken war.

Mittels der Dolby Vision-Farbkorrektur sollen diese verloren gegangenen Töne zukünftig auch auf Fernsehern wieder darstellbar werden. Neben einer höheren Dynamik (HDR) gibt es u.a. auch einen erhöhten Farbraum. Die Inhalte werden in 12 Bit-Auflösung gespeichert. Ähnlich wie bei bisherigen Dolby-Technologien hat man eine Möglichkeit gefunden, Dolby Vision abwärtskompatibel zu machen, in dem die zusätzlichen Informationen als Metadaten übertragen werden, die herkömmliche Geräte ignorieren.

Als einer der ersten Filme wurde Rob Marshalls „Chicago“ mit Dolby Vision-Technik remastert. Aber auch viele moderne Kino-Digitalkameras wie die Arri Alexa sind bereits in der Lage, HDR-Bilder aufzunehmen. Dolby arbeitet u.a. mit Netflix zusammen, um erste Dolby Vision-Inhalte via Streaming anzubieten.

Die Einführung von „Dolby Vision“ wurde bislang grob für Ende 2014/Anfang 2015  anvisiert. Wann die ersten Fernseher mit Dolby Vision genau auf den Markt kommen, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise wird es dazu aber konkrete Ankündigungen von Philips und TCL auf der IFA geben.

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