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HDR10+: Samsung-Allianz bekommt weitere Unterstützer

Samsung kündigt weitere Allianzen für die Unterstützung von HDR10+ an. Neben Samsung, Panasonic und Philips (TV Vision) wird das HDR-Format mit dynamischen Metadaten zukünftig auch von TCL und Hisense unterstützt. Dafür wird ein eigenes Zertifizierungs-Zentrum in China gegründet, welches auch von dem chinesischen TV-Hersteller Konka genutzt werden soll. Im Smartphone-Bereich unterstützen ausserdem Qualcomm und ARM HDR10+. Laut Samsung bereiten auch weitere AV-Receiver- und Projektoren-Hersteller die Unterstützung von HDR10+ vor.

Während bislang nur einzelne Doku-Ultra HD Blu-rays mit HDR10 erhältlich sind, wird es zukünftig weitere Unterstützung von Streaming-Diensten für HDR10+ geben. Amazon unterstützt HDR10+ bereits auf dem Fire TV Stick 4K und der Streaming-Anbieter Rakuten TV wird in Europa laut Samsung voraussichtlich ab der ersten Jahreshälfte 2019 Inhalte mit HDR10+ anbieten. In Osteuropa gehören ausserdem Streaming-Anbieter wie MEGOGO und ivi zu den neuen Unterstützern von HDR10+. 

Während Fox und Warner bislang nur vage Ankündigungen zu ersten Filmen mit HDR10+ gemacht hatten und die selbst auf der IFA angekündigten ersten Warner-Filme bis zum Jahresende 2018 doch nicht erschienen sind, betont Samsung weiterhin die Unterstützung von Warner für HDR10+. Demnach soll Warner bereits über 70 Titel mit HDR10+ produziert haben und im nächsten Jahr planen, insgesamt über 100 Titel fertig zu haben, die ab Anfang 2019 über digitale Plattformen angeboten werden könnten. Ob davon auch einige Filme auf Ultra HD Blu-ray mit HDR10+ veröffentlicht werden sollen, erwähnt Samsung nicht.

Während beim HDR10-Standard bislang die HDR-Parameter für einen ganzen Film einheitlich über die gesamte Laufzeit festgelegt wurden, nutzt HDR10+ ebenso wie Dolby Vision ein durch Metadaten unterstütztes dynamisches Tonemapping mit der Möglichkeit, jede einzelne Szene zu optimieren. Im Unterschied zum kostenpflichtigen Dolby Vision soll es für HDR10+ keine stückzahlabhängigen Lizenzgebühren geben sondern lediglich ein geringer Mitgliedsbeitrag erhoben werden.

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