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GfU: Unterhaltungselektronik mit starkem Wachstum 2008

Die Umsätze in der Unterhaltungselektronik waren laut einer Mitteilung der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfU) im ersten Quartal 2008 stärker als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dies geht aus dem auf Basis der GfK-Verkaufszahlen berechneten „Consumer Electronics Markt Index“ hervor.

Das kumulierte Umsatzwachstum des gesamten Consumer Electronics/IT-Marktes in Deutschland liegt laut gfU gegenüber dem ersten Quartal 2007 bei 3,1 Prozent. Dazu steuern die Unterhaltungselektronik 6,9 Prozent und privat genutzte Computer/IT-Produkte 10,7 Prozent bei, während die privat genutzte Telekommunikation mit minus 18,5 Prozent im Umsatz rückläufig ist. Der Umsatzzuwachs soll hauptsächlich aus Steigerungen in den Bereichen LCD-TV, digitale Set-Top-Boxen, Digital-Kameras, Home-Audio, AV-Zubehör, Navigationsgeräte, Videogames und Notebooks erzielt worden sein. Negativ fällt hingegen die Entwicklung am Handy-Markt mit einem Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent aus.

Für TV-Geräte werden eine Umsatzsteigerung von 20 Prozent und eine durchschnittlicher Preis von 834 Euro (+ 8 %) gemeldet. Bei den Stückzahlen verzeichnen die LCD- und Plasma-TVs ein Wachstum von 47 bzw. 16 Prozent.

Bei den digitalen Set-Top-Boxen gab es Steigerungen von neun Prozent bei den Stückzahlen und 14 Prozent beim Umsatz. Auch digitale Kameras sorgen mit einem Mengenwachstum von knapp acht Prozent weiter für eine positive Marktentwicklung. Trotz des allgemeinen Preisverfalls wurden mehr höherpreisige Kompakt- und Spiegelreflex-Kameras verkauft und damit ein Umsatzplus von zwei Prozent erzielt.

In der Sparte AV-Zubehör erzielten die Kopfhörer, Universalfernbedienungen, Dockingstations und Minilautsprecher einen Umsatzzuwachs von knapp 15 Prozent. Portable Navigations-Geräte haben trotz einer um 62 Prozent höheren Stückzahl aufgrund des Preisverfalls nur vier Prozent mehr Umsatz erzielt. Im Bereich der Computer- und Konsolenspiele wurden acht Prozent mehr Absatz und knapp sieben Prozent mehr Umsatz erzielt. Notebooks konnten eine Steigerung von 56 Prozent bei den Stückzahlen und 26 Prozent beim Umsatz verzeichnen.

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