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gfu: Smartphones & Tablets boomen – TV-Verkäufe mit leichtem Rückgang

Die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) hat neue Zahlen zum deutschen Consumer-Electronics Markt vorgelegt. Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten drei Quartalen 2011 4,5 Prozent mehr Umsatz als im gleichen Vorjahreszeitraum 2010 generiert. Das ist zum Großteil dem Boom im Bereich der Smartphones zu verdanken, deren Stückzahlverkäufe um 112 Prozent (9,6 Mio. Stück) bei einem Umsatz-wachstum von 125 Prozent (3,4 Mrd. Euro) gesteigert werden konnten. Tablets wie das iPad sind in diesen Zahlen noch nicht inbegriffen. Die gehören nach der Zählweise der Industrie nämlich nicht zu "privat genutzter Telekommunikation" sondern werden als "privat genutzte IT-Produkt" eingeordnet: In den ersten drei Quartalen 2011 wurden 755.000 Tablets verkauft, die einen Umsatz von 384 Millionen EUR generierten.

Die klassische Unterhaltungselektronik ("Braune Ware") musste hingegen in diesem Jahr ein Minus von 5.2 Prozent verzeichnen. In den ersten drei Quartalen 2011 wurden mit 6,5 Millionen Stück rund 0,9 Prozent weniger TV-Geräte verkauft, LCD-TVs konnten immerhin eine leichte Steigerung von 2,3 Prozent erreichen. Der Umsatz ging mit rund 4 Milliarden EUR um rund 7,3 Prozent zurück. Die gfu sieht dafür den weiterhin starken Preisverfall bei Flachbildschirmen als Ursache. Neue Trends in der Ausstattung der Geräte haben sich unterschiedlich stark durchsetzen können: Rund 32 Prozent der im ersten Halbjahr 2011 verkauften TV-Geräte lassen sich via LAN oder WLAN mit dem Internet verbinden, rund 86 Prozent haben einen HDTV-Tuner für den Empfang via Kabel, Satellit oder Antenne integriert. 775.000 Flachbildfernseher wurden verkauft, die auch 3D-Bilder darstellen können.

Die genauen Zahlen zur Entwicklung des deutschen Consumer Electronics Markts in den ersten drei Quartalen 2011 gibt es hier.

 

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