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EU will Stromhunger der Spielekonsolen bremsen – zumindest ein bisschen

Die EU-Kommission hat sich mit Microsoft, Nintendo und Sony auf Richtlinien zur Reduzierung des Stromverbrauchs von Spielekonsolen geeinigt. Diese sollen den Stromverbrauch der Spielekonsolen reduzieren. Allerdings betreffen die freiwilligen Vereinbarungen lediglich den Stromverbrauch, wenn die Konsolen im Navigationsmodus sind oder zum Abspielen von Medien wie z.B. Filmen genutzt werden. Hier strebt man zunächst eine Leistungsaufnahme von maximal 90 Watt und ab 2017 maximal 70 Watt für aktuelle Konsolen mit Full HD-Wiedergabe an.

Bei Konsolen mit Ultra HD-Auflösung greifen die Limits für die Medienwiedergabe erst ab 2016 bzw. 2019 was man eventuell als Indiz dafür ansehen könnte, dass in diesem Zeitraum eventuell bereits mit ersten modernisierten Konsolen-Varianten mit Ultra HD-Auflösung zu rechnen ist.

Der Stromverbrauch beim Spielen – wenn die Konsolen die meiste Leistung beanspruchen – wurde von den Bestimmungen bewusst ausgenommen. Dies wird damit begründet, dass ähnlich wie beim Kraftstoffverbrauch eines PKW der Stromverbrauch einer Spielkonsole von vielen verschiedenen Faktoren abhänge und den Herstellern noch Zeit gegeben werden solle, brauchbare Testmethoden für den Stromverbrauch zu entwickeln. Erst für 2017 werden Verbrauchs-Standards im Gaming-Mode angestrebt. Eventuelle zukünftige Limits beim Stromverbrauch sollen aber sicherstellen, dass durch diese das Spielerlebnis nicht beeinflusst wird.

Zukünftig sollen die Konsolen auch bei längerer Inaktivität in der Grundeinstellung direkt in einen „Auto Power Down“-Modus gehen. Diese Einstellungen sollen aber durch den Nutzer weiterhin veränderbar bleiben.

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