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Erste 8k-Fernseher von Hisense noch in 2015

Hisense will noch 2015 erste Fernseher mit 8k-Auflösung auf den Markt bringen. Das kündigte Cao Jinwei, Deputy General Manager von Hisense Electric, kürzlich gegenüber dem japanischen Fachmagazin Nikkei Electronics an. Zunächst wird der chinesische Hersteller seine neuen 8k-Modelle aber voraussichtlich primär in Asien vermarkten. Ende 2015 sollen erste 8k-TVs mit einer Auflösung von 7680 × 4320 Pixeln (UHD-2) ausgeliefert werden. Angaben zu den Bildschirmgrößen wurden nicht gemacht.

Während in der ganzen Welt 4k gerade erst dabei ist, zum neuen Standard zu werden, hängen die ambitionierten Pläne von Hisense in Asien u.a. mit der steigenden Nachfrage nach noch moderneren TVs in China und den japanischen Plänen für ein eigenes 8k-Angebot zusammen. Japan wird 2020 die olympischen Sommerspiele veranstalten und bis zu diesem Zeitpunkt soll es reguläre 8k-Ausstrahlungen in Japan geben. Die Industrie arbeitet bereits seit Jahren daran, die entsprechende Kamera- und Display-Technik zur Marktreife zu entwickeln und einzelne funktionsfähige Modelle gibt es bereits. Die japanische Rundfunkanstalt NHK plant auch, bereits ab 2016 testweise Sportveranstaltungen in 8K-Auflösung zu übertragen.

Auch andere große TV-Hersteller haben bereits 8k-Fernseher entwickelt, die allerdings bislang überwiegend noch Prototypen-Status haben. Eine Ausnahme bildet Sharp: Dessen LV-85001 mit 85 Zoll-Display und einer 8k-Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln kann seit Ende Oktober in Japan auf Anfrage geliefert werden.

In Deutschland werden die neuen 8k-Fernseher von Hisense vorerst noch nicht erhältlich sein. Hierzulande setzt der Hersteller zunächst noch voll auf 4k. Auf der IFA 2015 hatte Hisense zuletzt neue Ultra HD-Fernseher mit seiner als „ULED“ bezeichneten Technik vorgestellt, die u.a. im Curved-TV 65XT910 im 65 Zoll-Format zum Einsatz kommt. Dessen Local-Dimming-Technik steuert 240 Segmente der LED-Hintergrundbeleuchtung separat. LED-Backlights lassen sich somit für dunkle Bereiche im Bild sehr weit herunter dimmen oder sogar vollständig abschalten. Das Ergebnis sollen ein dynamischer Kontrast von 1.000.000:1 und ein tiefes Schwarz sein, welches an OLED-Niveau heranreicht.

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