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Entscheidung für DVB-T2-Start mit HDTV-Sendern soll im März fallen

Im März soll der Startschuss für den Aufbau des DVB-T2-Sendernetzes in Deutschland beginnen. Als einziger Bewerber auf die Ausschreibung der Medienanstalten der Länder für den künftigen Plattformbetreiber für HDTV-Programme via DVB-T2 hat sich der Sendenetzbetreiber Media Broadcast beworben, der bereits jetzt die DVB-T-Verbreitung der Privatsender organisiert.

Die für den 17.03.2015 geplante Entscheidung über die Zuweisung der Frequenzen nach Prüfung der Rahmenbedingungen dürfte eine Formsache sein. In Berlin betreibt Media Broadcast bereits ein DVB-T2-Testangebot mit HDTV-Sendern.

Der Wechsel des Sendebetriebs von DVB-T auf DVB-T2 soll in der ersten Jahreshälfte 2016 zunächst in den Ballungsräumen beginnen und im Jahr 2019 abgeschlossen sein. Voraussetzung dafür ist, dass auch das mit der Bundesnetzagentur verabredete Frequenzumstellungskonzept wie geplant umgesetzt wird, da freiwerdende Frequenzen im 700 MHz-Band zukünftig für drahtlose Internetangebote genutzt werden sollen.

Die Privatsender werden über die Media Broadcast-Plattform drei Kanäle zur Verfügung gestellt bekommen. Die Verbreitung der Programme soll mit einer Datenrate von mindestens 22 Mbit/s in jedem Multiplex-Kanal für zunächst 10 Jahre erfolgen. ARD und ZDF werden voraussichtlich weiterhin drei eigene Kanäle für die DVB-T2-Nutzung zur Verfügung haben. 

Voraussichtlich werden die Privatsender durch den Umstieg auf DVB-T2 auch in weiteren Regionen ausserhalb der Großstädte zu empfangen sein, die bislang via DVB-T nur mit den öffentlich-rechtlichen Sendern versorgt werden: Die Zuweisung nach § 51a RStV soll nämlich auch Verpflichtungen zum Ausbau in bisher nicht versorgte regionale Mittelzentren gemäß des DVB-T2-Bedarfskonzeptes enthalten.

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