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DVB-T2-Umbau beginnt in Hamburg

DVB-T2-HD

Die Vorbereitungen für den Umstieg auf DVB-T2 erreichen jetzt auch Hamburg. In der kommenden Woche soll mit der Umrüstung der Sendeanlagen auf dem Heinrich-Hertz-Turm begonnen werden. Wie der Sendernetzanlagenbetreiber Media Broadcast mitteilt, sollen die Umrüstarbeiten voraussichtlich im Zeitraum vom 15. Februar bis zum 16. März 2016 erfolgen.

In der Zeit vom 22.02. bis 11.03. kann es dabei auch zu Beeinträchtigungen des Empfangs des bisherigen DVB-T-Angebots kommen. Diese betreffen das gesamte DVB-T-Angebot auf den UHF-Kanälen 23, 30, 33, 36, 40, 46 und 54. Ausserdem sind zwei Komplettabschaltungen von maximal 2 Stunden Dauer geplant. Im Zeitraum vom 15.02. bis 16.03. ist darüber hinaus auch mit Beeinträchtigungen beim Empfang des DAB+ Angebots auf Kanal 5C erfolgen. Die DAB+ Programme auf den Kanälen 7A und 11C sollen davon nicht betroffen sein.

Da die Arbeiten in einer Höhe von etwa 220–250 Metern stattfinden und der Fortgang teilweise von aktuellen Witterungseinflüssen abhängig ist, können Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden. Weitere Informationen zu den Umbaumaßnahmen stellt Media Broadcast im Internet bereit.

Auch Hamburg soll zu den ersten Regionen gehören, in denen ab 2017 ca. 40-45 TV-Programme via Antenne zum Großteil in HDTV ausgestrahlt werden. Dabei werden viele Programme erstmals auch in Full HD-Auflösung (1080p) zu empfangen sein. Entsprechende Pläne haben bereits RTL, ProSiebenSat.1 und das ZDF bestätigt. Bei der ARD ist trotz verschiedener öffentlicher Tests bislang noch keine Entscheidung für oder gegen 1080p bekannt gegeben worden.

Im 2. Quartal 2016 soll bereits die Einführungsphase von DVB-T2 beginnen und in vielen Regionen voraussichtlich sechs HDTV-Programme mit HEVC-Kompression umfassen. Im vollen Programmumfang soll die DVB-T2 HD-Plattform im Frühjahr 2017 starten und der Sendernetzumbau mitsamt DVB-T-Abschaltung bis 2019 vollendet werden.

Das TV-Angebot der Öffentlich-Rechtlichen Sender wird auch via DVB-T2 zukünftig unverschlüsselt ausgestrahlt werden. Die Privatsender werden hingegen überwiegend verschlüsselt und nur gegen Bezahlung empfangbar sein.

Bildquelle: Projektbüro DVB-T2 HD

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