News

Deutsche Kinos profitieren von 3D

Die deutsche Kinobranche kann sich in diesem Jahr über steigende Besucherzahlen freuen. Auch wenn dank der Blu-ray Disc inzwischen in den heimischen vier Wänden selbst mit geringem finanziellen Aufwand eine deutlich bessere Bild- und Tonqualität als in vielen Kinos zu erleben ist, stieg die Anzahl der Kinobesucher in Deutschland in den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 um 13.6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Laut den heute von der Kino Marketing GmbH bekannt gegebenen Zahlen wurden in Deutschland in den ersten 40 Wochen des Jahres 2009 bereits 100.799.896 Kinotickets verkauft. Nicht zuletzt die zunehmende Anzahl von Filmen in 3D hat zu dem Zuwachs mit beigetragen. So betrug der Umsatzanstieg auf Grund des meist höheren Eintrittspreises für 3D-Filme sogar 20.7 Prozent auf 663,2 Millionen EUR.

Auch wenn in den Schlagzeilen meist vor allem über die großen Hollywood-Filme geredet wird, schlagen sich auch einheimische Filme in diesem Jahr bislang recht gut: Deutsche Produktionen sorgten für 21,8 % des Gesamtumsatzes der Kinobranchen. 23,2 % aller Kinogänger sollen sich laut dem Nielsen Quartalsreport 03/2009 deutsche Filme im Kino angesehen haben.

Nachdem sich die Besucherzahlen in den ersten zwei Quartalen 2009 auf zahlreiche kleinere Filme verteilten, verzeichneten im dritten Quartal vor allem große Blockbuster wie etwa „Ice Age 3“ oder „Harry Potter und der Halbblutprinz die stärksten Ergebnisse an den Kinokassen. Der erfolgreichste deutsche Film ist bislang Michael Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“, den bisher fast vier Millionen Zuschauer sahen.

Bis zum Ende des Jahres sollen noch zahlreiche potentielle Blockbuster in den deutschen Kinos anlaufen. So starten in den kommenden Wochen unter anderem Hollywood-Filme wie Roland Emmerichs „2012“, Familienfilme wie Disneys „Küss den Frosch“, der Twilight-Nachfolger „New Moon“ sowie zahlreiche deutsche Produktionen wie „Die Päpstin“,  „Das weiße Band“ und „Soul Kitchen“ bis hin zum „Zweiohrküken“, der Fortsetzung von Till Schweigers Erfolgskomödie „Keinohrhasen“.

|

Weitere News
  ZURÜCK