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Blu-ray Disc Association nennt erste Details zu geplantem 3D-Standard

Die Blu-ray Disc Association (BDA) hat die ersten Einzelheiten zum geplanten Standard für 3D-Inhalte auf Blu-ray Disc bekannt gegeben. Hinter den Kulissen wird zwar bereits über technische Details diskutiert, dennoch nennt die BDA bislang nur Mindestkriterien für die Übertragung von 3D-Inhalten auf der Blu-ray Disc-Plattform.

Dazu gehört eine Auflösung von 1080p für jedes einzelne Auge, womit einfachere Verfahren mit einem aufgeteilten Full HD-Bild für das linke und rechte Auge, die auch in Europa bereits bei Tests via Satellit zum Einsatz gekommen sind, bei denen aber die Auflösung insgesamt reduziert wird, nicht in Frage kommen.

Außerdem soll es eine Abwärtskompatibilität für herkömmliche Blu-ray Disc-Player geben, was erfordert, dass auf jeder 3D-Blu-ray Disc auch immer eine 2D-Version vorhanden sein soll und natürlich sollen auch 3D-Blu-ray Disc-Player normale Blu-ray Discs abspielen können.

Damit ist aber noch offen, ob die Studios in Zukunft für 3D-Blu-ray Discs einen Aufpreis verlangen und diese parallel zu einer reinen 2D-Blu-ray Disc anbieten werden.

Die BDA selbst nennt bislang noch keinen Termin zur Markteinführung erster 3D-Blu-ray Discs. In Industriekreisen wird mit einer Festlegung auf einen Standard eventuell noch in diesem Jahr und einer Markteinführung in 2010 gerechnet. Panasonic und James Cameron haben sich bereits für eine gemeinsame Marketing-Kampagne zu „Avatar“ zusammengefunden, der einer der ersten Hollywood-Filme auf 3D-Blu-ray Disc werden könnte.

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