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„Blade Runner 2“ kommt früher ins Kino

Die Fortsetzung von Ridley Scotts „Blade Runner“ bekommt jetzt einen früheren Kinostart. Ursprünglich sollte „Blade Runner 2“ im Januar 2018 veröffentlicht werden. Jetzt wurde in den USA der Starttermin vom 12.01.2018 um knapp ein halbes Jahr auf den 06.10.2017 vorgezogen. Ein neuer Starttermin für Deutschland ist noch nicht bekannt. Sehr wahrscheinlich dürfte aber der 05.10.2017. Ein Grund für die Verschiebung wurde nicht genannt. Der Beginn der Dreharbeiten ist unverändert für den Juli 2016 geplant.

Harrison Ford wird im Sequel des Science Fiction-Klassikers wieder in der Rolle des Rick Deckard zurückkehren. Neben ihm soll Ryan Gosling einen wichtigen Part übernehmen – welchen genau, ist nicht bekannt. Regie führt Denis Villeneuve. Hinter der Kamera steht Roger Deakins, mit dem Villeneuve bereits bei „Sicario“ und „Prisoners“ zusammenarbeitete. Ob die Filmmusik zur Fortsetzung wieder von „Vangelis“ komponiert wird, ist noch nicht bekannt. Der mittlerweile 72 Jahre alte Vangelis arbeitete mit Ridley Scott auch bei „1492“ zusammen, ist aber in den letzten Jahren nur noch selten für Kinofilme tätig gewesen.

Das Drehbuch für den neuen „Blade Runner“-Film stammt von Hampton Fancher (Co-Autor des Original-„Blade Runners“) und Michael Green. Es basiert auf einer Idee, die Fancher und Ridley Scott entwickelt haben. Die Handlung soll mehrere Jahrzehnte nach dem Ende des „Blade Runner“-Films aus dem Jahr 1982 stattfinden.

„Blade Runner 2“ wird von der Produktionsfirma „Alcon“ produziert, die neben Villeneuves „Prisoners“ zuletzt u.a. für „Transcendence“ verantwortlich war und in den USA die Filme über Warner vertreibt. Die internationalen Rechte an „Blade Runner 2“ wurden von Alcon an Sony verkauft.

Wenn „Blade Runner 2“ an den Kinokassen zum Erfolg werden sollte, sind auch die Optionen für weitere „Blade Runner“-Filme offen: Die Produzenten haben 2011 bereits die Rechte erworben, sowohl Fortsetzungen als auch Prequels zu dem Science Fiction-Klassiker zu produzieren, der ursprünglich auf der Philip K. Dick-Geschichte „Träumen Androiden von elektrischen Schlafen?“ basierte.

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