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Berliner Discothek „Tresor“ bekommt „Iosono“ Surround-Installation mit „Wellenfeldsynthese“

Die Berliner Discothek „Tresor“ wird im Oktober aus Anlass der „Popkomm“ mit einer „Iosono“-Soundanlage ausgestattet. Iosono ist ein von MP3-Erfinder Karlheinz Brandenburg entwickeltes Sound-System, welches auf Basis der „Wellenfeldsynthese“ einen Surround-Sound erzeugt, der im Unterschied zu klassischen Surround-Anlagen keine optimale Hörposition erfordert sondern unabhängig von der Position des Hörers den gleichen Sound bieten soll.

Die Wellenfeldsynthese basiert auf einer Entdeckung, die der holländische Physiker Christiaan Huygens um 1870 machte. Er fand heraus, dass Wellenfronten durch eine Vielzahl einzelner punktförmiger Quellen erzeugt werden können. Iosono nutzt diesen Effekt und setzt dies mit einem umlaufenden Band aus 200 unabhängigen Audiokanälen und mehr als 600 einzelnen Lautsprechern um.

Die „Iosono“-Anlage wird mit Beginn der Popkomm-Messe für vier Wochen im Batterieraum des Tresor Clubs in der Köpenickerstraße 70, Berlin Mitte, installiert. Den ganzen Oktober lang können dort die Möglichkeiten, die das Soundsystem für Clubs, Events und Musiker bietet, gehört und getestet werden: Alle DJs und Live Acts werden im Batterieraum des Tresor im Oktober ausschließlich über das Iosono Soundsystem performen.

Die Iosono-Installation im Berliner Tresor Club ist die weltweit erste Discotheken-Installation eines solchen Soundsystems – weitere Iosono-Anlagen sind unter anderem bereits im „Museum of Tolerance“, Los Angeles, in Walt Disney‘s „Haunted Mansion“ in Orlando oder in der Bavaria-Filmstadt München installiert.

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