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AVM warnt vor FRITZ!Boxen mit Fernzugriff

AVM warnt aufgrund von gehäuften Fällen von kostenpflichtigen Telefonaten, die ohne Wissen des Anschlussinhabers durchgeführt wurden, vor der Verwendung des „Fernzugriffs“ auf der weit verbreiteten FRITZ!Box und hat dazu jetzt folgendes Statement herausgegeben:

Berlin | In den letzten Tagen kam es in mehreren Fällen zu   
Telefonmissbrauch in Verbindung mit der FRITZ!Box. Dabei wurde   
vermutlich von außen auf den Router zugegriffen und kostenpflichtige   
Telefon-Mehrwertdienste angerufen. Nach bisherigem Stand lagen den   
Tätern zum Zeitpunkt des Angriffs die Zugangsdaten zur FRITZ!Box   
bereits vor. Wie die Täter an die Zugangsdaten kamen, wird aktuell   
untersucht. AVM arbeitet in enger Abstimmung mit den   
Ermittlungsbehörden an der Aufklärung der Fälle.    

Der Angriff betrifft nur die Anwender, welche den Fernzugriff aus dem   
Internet auf ihre FRITZ!Box freigeschaltet haben, beispielsweise über   
den MyFRITZ!-Dienst. Standardmäßig sind diese Funktionen   
abgeschaltet.    

Als vorübergehende Sicherheitsmaßnahme empfiehlt AVM allen   
FRITZ!Box-Anwendern, die den Internetzugriff auf die FRITZ!Box über   
HTTPS (Port 443) aktiviert haben, diesen abzuschalten. Eine   
entsprechende Anleitung – auch zu weiteren Diensten innerhalb der   
FRITZ!Box – ist auf den AVM-Sicherheitsseiten avm.de/sicherheit   
veröffentlicht.    

Nach der Deaktivierung des Internetzugriffs über HTTPS (Port 443)   
sind FRITZ!Box-Dienste wie MyFRITZ! und FRITZ!NAS sowie die   
Benutzeroberfläche fritz.box von unterwegs nicht mehr erreichbar. Von   
zu Hause sind wie gewohnt alle Internet- und Heimnetzanwendungen   
sicher einsetzbar.     

Auf www.avm.de informiert AVM über die aktuelle Entwicklung.  

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