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"Avengers: Infinity War" knackt die Milliardengrenze

"Avengers: Infinity War" hat bereits am ersten Wochenende neue Kino-Rekorde erzielt und jetzt knapp zwei Wochen nach dem Kinostart schon weltweit über eine Milliarde Dollar Einspielergebnis erzielt. Laut den aktuellen Statistiken von "Boxofficemojo" liegen die Einnahmen in den USA bei rund 480 Millionen Dollar und im Rest der Welt bei rund 790 Millionen Dollar. Insgesamt hat "Avengers: Infinity War" damit weltweit fast 1,3 Milliarden Dollar eingespielt. Auch die Vorbestellungen zum heutigen Kinostart in China sollen laut Bloomberg Rekordniveau erreicht haben, so dass der neue "Avengers"-Film seinen guten Lauf noch etwas fortsetzen dürfte. Mit einer Veröffentlichung von "Avengers: Infinity War" auf Blu-ray Disc, Blu-ray 3D und Ultra HD Blu-ray" ist ab September zu rechnen.

Unsere Filmkritik zu "Avengers: Infinity War"

"Avengers: Infinity War" ist der dritte "Avengers"-Film im inzwischen weiter expandierten "Marvel Cinematic Universe". Diesmal müssen die Avengers gegen den Titanen "Thanos" kämpfen, der auf der Jagd nach den Infinity-Steinen ist, um das gesamte Universum unter seine Kontrolle zu bringen. Das hört sich zunächst wie eine typische Vorlage für einen Superhelden-Film nach dem typischen Marvel-Muster mit viel Action und ein paar kleinen Witzchen zwischendurch an. Und über weite Strecken folgt der Film auch genau dem bewährten Erfolgskonzept.

Trotzdem ist "Avengers: Infinity War" doch etwas anders und bietet auch einige Überraschungen, die diesen Erwartungen ein Schnippchen schlagen und sogar einen charakterlich recht ambivalenten Schurken. Vor allem haben die Macher einen interessanten Weg gefunden, eine Geschichte mit verschiedenen Handlungsebenen zu erzählen ohne dass sich die inzwischen zahlreichen Superhelden ständig beim Versuch, die Welt zu retten, auf die Füße treten. Zwar sind viele Szenen so gestaltet, dass die Rettung in brenzligen Action-Fights oft durch einen unverhofft auftauchenden weiteren Avenger kommt. Aber die Avengers gehen von verschiedenen Stellen des Universums in den Kampf gegen Thanos und diese recht episodenhafte Erzählweise sorgt auch dafür, dass "Infinity War" nicht nur viele Space Opera-Momente bietet sondern in einzelnen Kapiteln wie ein kleiner "Guardians of the Galaxy" oder "Black Panther"-Film wirkt, weil sich der Film in diesen Abschnitten sehr stark auf diese Figuren konzentriert und in deren gewohnter Filmwelt stattfindet.

Obwohl "Avengers: Infinity War" auch wieder mit 149 Minuten Überlänge erreicht, gelingt den beiden regieführenden Russo-Brüdern ein sehr gutes Timing zwischen rasanten und oft ziemlich harten Action-Szenen und etwas ruhigeren Momenten ohne den Film allzu langatmig wirken zu lassen. Ausserdem bietet "Avengers: Infinity War" dann im Showdown noch so einige Überraschungsmomente, die einige Dinge auf den Kopf stellen - bei denen man aber durchaus im Hinterkopf behalten sollte, dass "Avengers: Infinity War - Part II" ebenfalls bereits abgedreht wurde und für den 25.04.2019 fest eingeplant ist, so dass dieser "Cliffhanger" auch etwas kalkuliert erscheint.

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