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"Avengers: Infinity War" bricht Kino-Rekorde

"Avengers: Infinity War" ist am Wochenende extrem erfolgreich in den weltweiten Kinos gestartet und hat dabei neue Kino-Rekorde erzielt. Sowohl in den USA als auch im Rest der Welt legte der neue Avengers-Film das erfolgreichste Start-Wochenende aller Zeiten hin. In den USA wurden laut Angaben von "Box Office Mojo" Einnahmen von rund 250 Millionen Dollar erzielt und im Rest der Welt noch einmal rund 380 Millionen Dollar eingespielt. Damit erreicht der Marvel-Film bereits am ersten Wochenende ein weltweites Einspielergebnis von rund 630 Millionen Dollar obwohl der Film im weltweit größten Kino-Markt China erst ab dem 11. Mai zu sehen sein wird. In Deutschland sollen bislang Einnahmen von 14.7 Millionen Dollar erzielt worden sein. In den USA konnte auch "Black Panther" sich quasi im Windschatten der "Avengers" auf Platz 5 der Kino-Charts verbessern. "Black Panther" hat weltweit bereits über 1.3 Milliarden Dollar eingespielt und erscheint in Deutschland im Juli auf Blu-ray Disc, Ultra HD Blu-ray und DVD.

Unsere Filmkritik zu "Avengers: Infinity War"

"Avengers: Infinity War" ist der dritte "Avengers"-Film im inzwischen weiter expandierten "Marvel Cinematic Universe". Diesmal müssen die Avengers gegen den Titanen "Thanos" kämpfen, der auf der Jagd nach den Infinity-Steinen ist, um das gesamte Universum unter seine Kontrolle zu bringen. Das hört sich zunächst wie eine typische Vorlage für einen Superhelden-Film nach dem typischen Marvel-Muster mit viel Action und ein paar kleinen Witzchen zwischendurch an. Und über weite Strecken folgt der Film auch genau dem bewährten Erfolgskonzept.

Trotzdem ist "Avengers: Infinity War" doch etwas anders und bietet auch einige Überraschungen, die diesen Erwartungen ein Schnippchen schlagen und sogar einen charakterlich recht ambivalenten Schurken. Vor allem haben die Macher einen interessanten Weg gefunden, eine Geschichte mit verschiedenen Handlungsebenen zu erzählen ohne dass sich die inzwischen zahlreichen Superhelden ständig beim Versuch, die Welt zu retten, auf die Füße treten. Zwar sind viele Szenen so gestaltet, dass die Rettung in brenzligen Action-Fights oft durch einen unverhofft auftauchenden weiteren Avenger kommt. Aber die Avengers gehen von verschiedenen Stellen des Universums in den Kampf gegen Thanos und diese recht episodenhafte Erzählweise sorgt auch dafür, dass "Infinity War" nicht nur viele Space Opera-Momente bietet sondern in einzelnen Kapiteln wie ein kleiner "Guardians of the Galaxy" oder "Black Panther"-Film wirkt, weil sich der Film in diesen Abschnitten sehr stark auf diese Figuren konzentriert und in deren gewohnter Filmwelt stattfindet.

Obwohl "Avengers: Infinity War" auch wieder mit 149 Minuten Überlänge erreicht, gelingt den beiden regieführenden Russo-Brüdern ein sehr gutes Timing zwischen rasanten und oft ziemlich harten Action-Szenen und etwas ruhigeren Momenten ohne den Film allzu langatmig wirken zu lassen. Ausserdem bietet "Avengers: Infinity War" dann im Showdown noch so einige Überraschungsmomente, die einige Dinge auf den Kopf stellen - bei denen man aber durchaus im Hinterkopf behalten sollte, dass "Avengers: Infinity War - Part II" ebenfalls bereits abgedreht wurde und für den 25.04.2019 fest eingeplant ist, so dass dieser "Cliffhanger" auch etwas kalkuliert erscheint.

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